Krankenhaus-Umbau: Palliativ-Station als erster Schritt

Sechs Einzelzimmer gibt es in der neuen Palliativ-Station
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  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

ST. VEIT (stp). "Man muss sich immer weiterentwickeln. Das sind wir unseren Patienten schuldig", sagt der Leiter des Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit, Michael Steiner. Rund 11,6 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren investiert werden. Den Anfang macht die neue Palliativstation, die schon diesen Donnerstag eröffnet wird. Zwei Millionen Euro hat der Umbau des 3. Obergeschosses in die neue Station gekostet. Bisher war die Palliativmedizin im Altbestand des Krankenhauses angesiedelt.

"Durch die neue Lage haben wir einerseits mehr Platz und andererseits mehr Ruhe. Es gibt auch mehr Gemeinschaftsbereiche", sagt Steiner. Zudem habe jedes der sechs Zimmer eine Terrasse, die auch mit dem Krankenbett zugänglich ist.  16 Mitarbeiter sind auf der Palliativ-Station tätig. Ein eigenes, mobiles Palliativ-Team betreut Patienten, die den Wunsch haben, zu Hause zu sterben. "Das sind die gleichen Mitarbeiter wie auf der Station. Das ist für Angehörige und Patienten ein Vorteil", so Steiner. 

Neuer MRT im Herbst

Grundsätzlich sei die neue Palliativ-Station der Anfang von weiteren Maßnahmen zur Umstrukturierung. So wird schon im Herbst diesen Jahres ein weiterer Meilenstein vollendet. Ein neuer Magnetresonanz-Tomograph wird um ca. 1 Million Euro aufgestellt. Dafür soll ein Zubau über der neuen Rettungszufahrt im Norden des Gebäudes errichtet werden. Im Zuge dessen wird auch der vorhandene Computertomograph in die Nähe des MRT übersiedeln. "Das ist sowohl eine medizintechnische als auch eine architektonische Herausforderung", sagt Steiner und fügt hinzu: "Dass die beiden Geräte in unmittelbarer Nähe zueinander stehen, macht aus organisatorischer Sicht aber Sinn." Im Spätherbst soll der MRT in Betrieb gehen. Der Vorteil gegenüber dem CT sei, dass der MRT keine Röntgenstrahlen verwende. 

Weitere Investitionen

Auch Intensivstation, OP-Bereich und Endoskopie sollen in den kommenden Jahren erneuert bzw. umgebaut werden. Das habe auch eine Umstrukturierung innerhalb des Krankenhauses zur Folge, wie Steiner erklärt: "Man kann im laufenden Betrieb nicht umbauen. Deshalb werden die einzelnen Bereiche an neuen Standorten im Gebäude errichtet. Das gibt uns nach Fertigstellung auch die Möglichkeit prozessorientierter zu arbeiten." Neue Abteilungen oder mehr Betten soll es im Gegensatz zur flächenmäßigen Vergrößerung keine geben. 

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