Mehr Platz für die Heimbewohner

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Pflegeheim „Daheim“ in Deutsch-Griffen wird um 1,2 Millionen Euro erweitert.

(hh). Das Wohn- und Pflegeheim „Daheim“ in Deutsch- Griffen befindet sich demnächst baulich gesehen im Umbruch. Ende April oder im Mai, je nach Witterung, wird mit der Erweiterung des Heimes begonnen. Das Land Kärnten hat dieses Projekt vor kurzem definitiv beschlossen.
„Aus Platzgründen ist eine Erweiterung nötig geworden. Es wird dann mehr Platz für Animation, Therapien oder auch für Sozialräume geben“, sagt Marianne Bacher, die Leiterin des Heimes. Insgesamt kommen zehn Zimmer mit 13 Betten dazu. Gebaut wird dort, wo jetzt das Carport steht – dieses wird verlegt. Derzeit gibt es 14 Betten. Alle Zimmer werden auf den neuesten Stand der Technik errichtet, mit TV und –was in den vorhandenen Zimmern noch nicht der Fall ist: Es werden Sanitäranlagen in das Zimmer integriert.

Große Erweiterung
„Die Bewohner werden im erweiterten Bau auch mehr Platz und Freiraum haben, um sich noch wohler in unserem Heim zu fühlen“, sagt Bachler. Rund 400 Quadratmeter hat das Heim bisher, durch die Erweiterung kommen rund 500 Quadratmeter dazu. Das Grundstück wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
„Unser Beitrag besteht auch darin, dass wir die Verlegung des Carports und der Straße übernehmen. Es kommt eine neue Straße“, sagt Bürgermeister Hans Prodinger. Noch im Oktober dieses Jahres soll der erweiterte Bau bezugsfertig sein. Gebaut wird mit Unterstützung des Sozialreferates des Landes Kärnten. Rund 1,2 Millionen Euro werden investiert – durch das Land Kärnten und langfristige Darlehen wird dieses Projekt finanziert.
Seit 2000 gibt es das Heim. Damals noch als „Betreubares Wohnen“ und erst seit 2004 als Wohn- und Pflegeheim, spezialisiert auf demenzerkrankte Personen. 16 Mitarbeiter sind im „Daheim“ beschäftigt. Das Heim ist gut integriert in die angrenzende Siedlung und in die Gesellschaft. Kindergarten, Volksschule, Trachtenfrauen beschäftigen sich mit den Bewohnern. Das Gasthaus Krassnitzer kocht für das Heim. „Die gesamte Gemeinde lebt mit dem Heim. Das Projekt ist sehr wichtig für uns“, so Prodinger.

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