Hohe Schäden
Schwere Unwetter gingen in Metnitz und am Krappfeld nieder

Feuerwehrmänner kämpfen sich durch das Wasser.
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  • Feuerwehrmänner kämpfen sich durch das Wasser.
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In Mödring bei Metnitz wurde die Ortswasserleitung beschädigt, derzeit besteht dort keine Wasserversorgung. Ein Hof ist von der Umwelt abgeschnitten. Ackerkulturen am Krappfeld  von Hagel zerstört.

BEZIRK ST. VEIT. Gestern gingen in den frühen Abendstunden im Gemeindegebiet von Metnitz im Bereich Mödring und Vellach schwere Unwetter mit Starkregen nieder. Der Mödringbach ging bei der Einmündung in die Metnitz über die Ufer. Dadurch wurden in den Ortschaften Oberhof und Unterlape bei mehreren Wohnhäusern die Keller überflutet.

Metnitztal Landesstraße unpassierbar

Die Metnitztal Landesstraße wurde an mehreren Stellen unterspült und überflutet und war auf Grund von Treibholz und umgestürzter Bäume bis gegen 22 Uhr unpassierbar. Im Bereich Mödring wurde die Ortswasserleitung beschädigt, Wasserversorgung besteht derzeit dort nicht.

Von der Umwelt abgeschnitten

Im Bereich des Vellachtales wurden an die 20 Kilometer des ländlichen Wegenetzes schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ein landwirtschaftliches Anwesen ist derzeit von der Umwelt abgeschnitten.
Die Feuerwehren Metnitz, Grades, Glödnitz und St. Salvator standen mit insgesamt 80 Mann im Dauereinsatz.

Krappfeld: Ackerkulturen von Hagel zerstört

Besonders stark vom Unwetter betroffen war der Bezirk St. Veit. So auch das Krappfeld. Auf einer Fläche von 2.200 Hektar wurden Ackerkulturen (Getreide, Mais, Kürbis, Kartoffel) sowie das Grünland teilweise massiv zerstört. „Die ersten Unwetter in Kärnten im heurigen Jahr verursachten schwere Schäden in der Landwirtschaft. Nach ersten Erhebungen der Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung entstand ein Gesamtschaden in der Landwirtschaft in der Höhe von 500.000 Euro“, so der zuständige Landesleiter in Kärnten, Hubert Gernig.

Lokalaugenschein von Agrarreferent Martin Gruber

Die Landwirtschaft sei eine Werkstatt unter freiem Himmel, so Agrarreferent LR Martin Gruber, deshalb sei sie als erstes und massiv von solchen Unwettern betroffen. „Es war daher der richtige Schritt, die Mittel für die Risikovorsorge heuer nochmals aufzustocken“, informiert Gruber.
Drei Millionen Euro hat Landesrat Gruber in seinem Budget reserviert für Zuschüsse zu den Prämien bei Ernteausfallsversicherungen. Das sind um 400.000 Euro mehr als noch 2019. 50 Prozent der Prämien können somit von der öffentlichen Hand übernommen werden. „Ein Vorsorgemodell, das schnelle und wirksame Hilfe für Landwirte bedeutet“, sagt Gruber.

Auf Facebook stellte die FF Metnitz folgendes Video online:

Autor:

Bettina Knafl aus St. Veit

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