St. Veit: "Sandkiste" steht unter Kritik

Clemens Mittergegger, der den Beachvolleyballplatz in der Herzogstadt initiert hat, ist um eine Lösung bemüht
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  • hochgeladen von Bettina Knafl

ST. VEIT. Groß war die Freude, als ein Jahr nach der Antragstellung im St. Veiter Gemeinderat und vielen politischen Gesprächen der Initiator, SPÖ-Mandatar Clemens Mittergegger, die Errichtung des ersten Beachvolleyballplatzes in der Herzogstadt verkünden konnte. Als Standort wählte man das Freibad. Seit Mai ist der neue Beachvolleyballplatz am Gelände des Freibades nun bespielbar.

Kritik wegen Eintrittspreisen

Nun üben Beachvolleyballspieler gegenüber der WOCHE Kritik am großen "Sandkasten". Der Grund: Wer den Platz benützen will, muss für das Freibad St. Veit Eintritt bezahlen. Ungeachtet dessen, ob das Angebot des Freibades genützt wird oder nicht. "Wenn wir am späten Nachmittag spielen wollen, müssen wir dafür Eintritt bezahlen", heißt es gegenüber der WOCHE. Die Folge: Bespielt werden wieder die – kostenlos benutzbaren – Beachvolleyballplätze in Überfeld bzw. am Längsee.

Um Lösung bemüht

Clemens Mitteregger kennt das Problem. "Ich wurde darauf schon angesprochen. Die Nachfrage nach dem Platz ist enorm, mit der derzeitigen Lösung sind viele allerdings nicht glücklich". Mitteregger meint, er hätte lieber eine Trennung des Freibades und des Beachvollballplatzes gehabt, dass sei aber aufgrund der Gegebenheiten nicht machbar gewesen.
Mitteregger ist aber um eine Lösung bemüht: Er versichert, dass er in den nächsten Tagen bereits ein Gespräch mit dem Bürgermeister hat.

Ein geringer Beitrag

"Benützer des Beachvolleyballplatzes sollen ab 17 oder 18 Uhr nur einen geringen Beitrag für den Beachvolleyballplatz zahlen. Gratis wird der Platz nicht zu bespielen sein, denn das wäre den Gästen gegenüber, die am Vormittag oder Nachmittag Eintritt zahlen, unfair".
Mitteregger gibt an, dass eine völlig kostenlose Benützung der großen Sandkiste kein Thema ist. "Beim Freibad gibt es die nötige Infrastruktur wie Toiletten sowie ein Lokal. Außerdem sorgt das Personal beim Freibad für eine tägliche Aufsicht und Pflege. Der Platz ist so immer top-spielbereit", das sei schließlich auch was wert.

Ein großer "Sandkasten" für die Herzogstadt

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