Strick-Spaß gegen Demenz und chronische Schmerzen

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Durch Zufall stießen Gerda Schulze Zumloh und Christa Verdnik auf eine Studie, die besagt, dass regelmäßig strickende Menschen das Risiko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, um bis zu vierzig Prozent reduzieren. Die Theorie dahinter: wenn man eine Tätigkeit immer wieder ausübt, kommt man in den Zustand vollkommener Entspannung.

Stricken entspannt
Gerda Schulze Zumloh erzählt: "Da dachten wir uns "das probieren wir" und begannen, regelmäßig zu stricken. Neben der Freude, die wir an den kreativen Arbeiten hatten, bemerkte ich als Folge der Entspannung eine wesentliche Verbesserung meiner chronischen Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule."

Gesundheit und Geselligkeit
Schon bald fand sich eine interessierte Runde, die sich jeden Freitag Abend zum Stricken trifft. Dazu die HAK-Professorin: "Wir sind zwischen fünf und sieben Frauen im Alter zwischen dreißig und über siebzig Jahre. Dabei lernt eine von der anderen. Neben dem positiven Gefühl, etwas zu schaffen und etwas für die Gesundheit zu tun, ist es auch die Geselligkeit, die diese Abende zu einem beliebten Treffpunkt macht."

Abwechslung fordert
Stricken ist alles andere als langweilig. Dazu Christa Verdnik: "Die meisten Strickerinnen arbeiten an drei bis fünf Strickereien zugleich. Das bringt Abwechslung und Herausforderung. Dabei gilt, je aufwendiger das Muster, umso mehr wird das Gehirn gefordert. Wir probieren immer wieder Neues. Zur Zeit ist es eine neue Stricktechnik, bei der man von oben nach unten arbeitet, d.h. beim Hals beginnt."

Vom Pullover bis zum Polster
So entstehen viele schöne Pullover, Jacken, Socken, Dreieckstücher, Polster und Handschuhe. "Jede Arbeit ist ein Unikat. Wir stricken für uns selbst und natürlich auch für andere. Auf die Qualität des Materials, das verarbeitet wird, sollte großer Wert gelegt werden", sind sich die Strick-Fans einig.

Anfänger-Tipps
Wer mit dem Stricken beginnen möchte, für den haben Schulze Zumloh und Verdnik viele Tipps parat: "Einfach Wolle kaufen und loslegen. Mit dicken Nadeln und dicker Wolle ist das Erfolgserlebnis in greifbarer Nähe, wobei man am besten mit etwas Einfachem beginnen sollte. Zum Beispiel mit einem Schal, einer Haube oder Stulpen."

Einfach mitmachen
"Am Anfang ist es leichter, in einer Runde zu sticken. Wenn man nicht mehr weiter weiß, ist immer jemand da, der weiter hilft", so Schulze Zumloh. Und weiter: "In unserer Strick-Runde ist jeder willkommen. Einfach anrufen und vorbeikommen, wir freuen uns auf viele Strick- und Gesundheitsinteressierte Frauen und Männer."

Kontakt:
Gerda Schulze Zumloh
Tel.: 0664-911 27 09
Zeit und Ort:
Biolädchen Eschenhof
Treffelsdorfer Straße 53
9300 St. Veit / Glan
Freitags ab 18.00 Uhr

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