"Tour de Fair" 2013 machte Station in St. Veit

Die 30 Teilnehmer der "Tour de Fair" 2013 vor dem Weltladen in St. Veit
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ST. VEIT. Die 30 Teilnehmer der diesjährigen "Tour de Fair" sorgten bei ihrer Station vor dem Weltladen in St. Veit am Freitag für Hochbetrieb. Dabei war es nicht nur das Motto "Weltläden für Artenvielfalt", das für Aufregung sorgte, sondern auch die vorgezogene Ankunft der Radfahrer. Eine Stunde früher als geplant mussten rasch die Labestation hergerichtet und der Obmann verständigt werden. Die Radfahrer schickte man deshalb noch einmal um die Stadt. Anschließend konnten sich die Tour-Teilnehmer aber in Ruhe für die Weiterfahrt nach Feldkirchen stärken. Elisabeth Auer, Geschäftsführerin des Weltladen St. Veit, erhielt zum Abschied eine Urkunde mit den Unterschriften aller Teilnehmer.

Für die Artenvielfalt

Bei der 15. "Tour de Fair", die von Donnerstag bis Samstag stattfindet, steht der Verlust der Artenvielfalt im Fokus. Über 150 Kilometer werden von den Fair-Handels-Aktivisten dabei in drei Tagen zurückgelegt. Neben St. Veit stattet man auch den Weltläden in Villach, Feldkirchen und Klagenfurt einen Besuch ab. "Die Tour bietet eine gute Möglichkeit, die Öffentlichkeit und die Medien auf diese Thematik aufmerksam zu machen", erklärt Elisabeth Auer. Weltladen-Obmann Martin Windbichler erläutert, warum der Verlust der Vielfalt ein Problem darstellt: "Die Artenvielfalt ist weltweit beispielsweise durch die Ausbreitung von Hochleistungssaatgut in der Landwirtschaft bedroht. Doch gerade der Klimawandel fordert, dass die lokale Biodiversität erhalten bleibt und unterstützt wird."

"Es ist eine schöne Arbeit"

Den Weltläden geht es vorrangig darum, ihre Kunden zu animieren, bewusster einzukaufen und vor allem regionale Produkte auszuwählen. Dass die Themen Artenvielfalt und "Bio" in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit erhalten, freut Auer: "Wir wurden auch von der EU als effizienteste Art der Entwicklungsarbeit ausgezeichnet. Wirtschaftsverträge mit ärmeren Ländern abzuschließen, anstatt sie auszubeuten, erweist sich als wirklich nachhaltig." In den Weltläden wird ausschließlich Ware aus Fairem Handel zu vorgegebenen Preisen (ohne Aufschlag) verkauft. Das bedeutet, dass von der Erzeugung bis zum Verkauf eines Produkts jeder Schritt genau nachvollzogen werden kann. Auer erklärt: "Unsere Ware hat hohe Qualität, vom Kaffee bis hin zu den Textilien. Bei der Biobaumwolle aus Indien wissen wir beispielsweise genau, wie sie hergestellt wird." Auer ist mittlerweile seit 14 Jahren Mitglied beim Verein der Weltläden. Der Dachverband des Vereins überprüft die Weltläden und ihre Lieferanten regelmäßig. "Mir imponiert es, dass der Faire Handel so gut funktioniert und noch zunimmt. Das ist eine schöne Arbeit im Weltladen."

Autor:

Nina Käfel aus Klagenfurt

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