Troicher: "Der Motorsport im Bezirk lebt weiter"

Wolfgang Troicher organisierte jahrelang die Rallye im Bezirk St. Veit
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ST. VEIT (stp). Nach zehn Jahren zog Wolfgang Troicher im Vorjahr einen endgültigen Schlussstrich. Die traditionelle Rallye im Bezirk St. Veit findet heuer erstmals nicht statt.

Verein existiert weiter

Auch wenige Wochen vor dem standardmäßigen Termin bereut Troicher seine Entscheidung nicht: "Mir persönlich geht es gut. Ansonsten habe ich schon im September mit den Vorbereitungen begonnen. Heuer habe ich den leichten Ruhestand sehr genossen." Ganz aus dem Motorsport zurückziehen will sich der St. Veiter aber nicht. Denn den Sport- und Eventverein gibt es nach wie vor. Im Juli organisiert er die 8. Gurktal Classic, die heuer um einige Komponenten erweitert wurde.

Classic Rallye ausgebaut

"Wir haben mit der Firma RM Bauträger aus Klagenfurt einen neuen Hauptsponsor gefunden und haben ein zweites Event integriert: die Seppenbauer Classic Trophy", erzählt Troicher. Auch die Streckenführung wurde ausgebaut. Erstmals werden die Teilnehmer auch in anderen Bezirken zu sehen sein. Dass eine Classic-Veranstaltung wohl nicht das gleiche breite Interesse einer Speedrallye mit sich bringt, ist dem Veranstalter bewusst.

Dennoch sieht er Potenzial im Event: "Natürlich ist es ein anderes Klientel als bei einer Speedrallye. Aber es gibt durchaus viele Interessierte an den Oldtimern, die mitfahren." Eine Wiederkehr der Speedrallye im Bezirk würde sich auch Troicher wünschen – allerdings sicher nicht mit ihm als Veranstalter. "Ich werde immer wieder von allen Seiten angesprochen, dass ich die Rallye weitermachen soll. Die zehn Jahre waren von Beginn an das Ziel, damit habe ich jetzt abgeschlossen. Sollte sich aber ein Veranstalter finden, bin ich sicher bereit, ihn zu unterstützen", betont Troicher.

Hoffnung lebt weiter

Dass man gerade beim letzten Event im vergangenen Jahr das größte Teilnehmerfeld aller Zeiten hatte, ist auch für Troicher ein Zeichen: "Wir haben wirklich super Sonderprüfungen im Bezirk. Auch die Anrainer sind immer super mit den zusätzlichen Belastungen umgegangen. Vielleicht ist gerade das für die Zukunft ausschlaggebend, dass heuer keine Rallye stattfindet und es findet sich jemand."
Schon heute – ein Jahr nach dem letzten Event – denkt Troicher gerne an die Zeiten der Speedrallye zurück: "Ich blicke mit Wehmut und sehr viel Dankbarkeit zurück. Wir hatten nie gröbere Verletzungen oder gar Tote."

Den Alpe Adria Rallye Cup will Troicher im nächsten Jahr fortsetzen. Die Rennserie, die vor sieben Jahren vom Sport- und Eventverein ins Leben gerufen wurde, erlangte in den letzten Jahren vor allem bei den italienischen Fahrern immer größere Beliebtheit. "Wir haben mit sieben Teams begonnen, letztes Jahr waren es 37", weiß Troicher.

Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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