Zentrum für die Post-Verteilung

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Post baut die zentrale Zustellbasis für den nördlichen Teil des Bezirks in Althofen.

„Die Post bringt allen was“, heißt der bekannte Slogan der österreichischen Post. Demnächst auch der Stadtgemeinde Althofen oder genau genommen dem nördlichen Bereich des Bezirks mit seinen vielen Tälern.
Gebaut wird nämlich eine völlig neue zentrale Zustellbasis. Die bisherigen, kleineren Zustellbasen der Post in Weitensfeld, Friesach und Althofen werden nun zu einer großen in Althofen zusammengefasst. Geplant ist diese im Industriepark Nord neben der Firma „Riposol“ und gegenüber der alten Zustellbasis. „Der Baubeginn steht kurz bevor. Die Eröffnung wäre am 1. Juli 2012 geplant, wenn nichts dazwischen kommt“, sagt Astrid Krenn, Post-Regionalleiterin von Kärnten und Salzburg.
Gebaut wird auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern inmitten von mehreren bereits angesiedelten Betrieben wie Mundschütz, Riposol oder einer Schlosserei. Rund zehn Firmen haben sich seit der Gründung des Industrieparks vor 15 Jahren dort angesiedelt. „Mit der neuen Zustellbasis ist der 40.000 Quadratmeter große Industriepark nun endgültig voll“, heißt es von der Stadtgemeinde. Der Raum Friesach, das Gurk- und Metnitztal, ein Teil des Görtschitztals sowie das Krappfeld sollen dann von der Zustellbasis in Althofen mit der Post beliefert werden.

Großer Wirtschaftsfaktor
Von Althofen aus wurden bisher nur das Krappfeld und ein Teil des Görtschitztals beliefert. Alle Mitarbeiter in den zwei weiteren Zustellbasen im Bezirk, in Weitensfeld und in Friesach, kommen dann nach Althofen. Rund 45 bis 50 Mitarbeiter werden dort beschäftigt sein – ein großer Wirtschaftsfaktor für die Stadt.
80 bis 90 Arbeitnehmer sind es insgesamt im Industriepark Nord. „Diese Zustellbasis wird zur starken Belebung unserer Gemeinde beitragen. Wir haben uns um diese notwendig gewordene Zustellbasis wirklich bemüht, nachdem die Post uns nach einem adäquaten Grundstück gefragt hat“, sagt Bürgermeister Manfred Mitterdorfer. Den Verantwortlichen der Post habe das Grundstück im Industriepark zugesagt. Das bisherige Gebäude, wo sich noch die alte Zustellbasis befindet, wird aufgelassen und verkauft oder vermietet werden. Rund 20 Personen sind dort beschäftigt.

Geografisches Zentrum
„Ich bin froh, dass dieses Projekt in Althofen zum Tragen kommt, weil die Stadt das geografische Zentrum im Bezirk ist. So kann sich Althofen auch als Stadt der Arbeit weiter positionieren. Und die Post kann von hier auch rationeller arbeiten“, so Mitterdorfer. Laut Regionalleiterin Krenn werden die genauen Kosten für dieses Projekt der Post aber nicht bekanntgegeben.

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