Zur Sache: Zivildienst oder Freiwillige?

Jedes Jahr leisten in Österreich rund 14.000 junge Männer ihren Zivildienst - in 1.200 Sozialen Einrichtungen. Als Ersatz für den Wegfall des Zivildienstes ist ein Freiwilliges Soziales Jahr geplant, das sowohl Männern als auch Frauen ab 18 offenstehen soll. Dieses Soziale Jahr soll für Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialbereich anrechenbar sein, das Gehalt soll bei 1.300 Euro pro Monat liegen (statt bisher 440 Euro für Zivildiener). Die SPÖ sieht diese Regelung als eine gute Einstiegsmöglichkeit in Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich, außerdem werde für motivierte Mitarbeiter gesorgt. Die ÖVP kritisiert das Freiwillige Soziale Jahr: Es schaffe eine prekäre Situation im Sozial- und Gesundheitsbereich; Arbeitskräfte würden verloren gehen, gleichzeitig würden die Kosten steigen. Außerdem untergrabe das Freiwillige Soziale Jahr mit gut bezahlten Arbeitskräften das Freiwilligenamt, die Folge wären weniger Freiwillige.

Autor:

Peter Lindner aus Klagenfurt

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