Verkehr
Kommt Lärmschutzwand im St. Veiter Stadtgebiet?

Entlang der B 94 Ossiacher Straße soll ab dem Spar eine Lärmschutzmauer errichtet werden
  • Entlang der B 94 Ossiacher Straße soll ab dem Spar eine Lärmschutzmauer errichtet werden
  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

Maßnahmen vom Land Kärnten sehen eine Lärmschutzwand entlang der B 94 Ossiacher Straße vor. Klaus Knafl (Die Grünen) fordert mehr Aktivitiät von Seiten der Stadtpolitik im Bereich Verkehr. 

ST. VEIT. Laut Lärmschutzmessungen im Rahmen des Umgebungslärm-Aktionsplans 2018 liegen die Messungen in der Ossiacher Straße in St. Veit in der Nacht über dem Schwellenwert von 50 Dezibel. Eine vorgeschlagene Maßnahme ist eine Lärmschutzwand entlang dem Lärm-"Hotspot", der Straße vom Spar-Supermarkt bis zur Karosserie Puck. "Davon sind 500 Leute betroffen. Die öffentliche Hand muss etwas unternehmen", fordert Knafl.

Eine Möglichkeit sehe er darin, den Schwerverkehr auf dieser Strecke auf die Gleise zu verlegen. "Durch den geplanten Industriepark in Liebenfels wird der Verkehr weiter zunehmen", ist sich der Gemeinderat sicher. Die einzige Chance, in dem Bereich etwas voranzubringen sei es, sowohl mit Land als auch mit den Nachbargemeinden zusammenzuarbeiten. 

Elektrobus als Chance für St. Veit

Auch im Individualverkehr in der Stadt St. Veit könne er sich Änderungen vorstellen. "Mobilität muss mehr gefördert werden. Man könnte analysieren, ob sich ein Stadtbus wieder auszahlen würde - wieso sollte das dann kein E-Bus sein", sagt Knafl und stellt fest: "Es gibt ja auch Fördermittel."

Im Gemeinderat am 15. November hat Knafl einen allgemeinen Antrag zum Verkehrskonzept St. Veit eingebracht. „Ich bin dafür, dass wir dieses wichtige Thema in den entsprechenden Gremien der Stadt diskutieren. Natürlich muss aber auch klar sein, dass der Handlungsspielraum der Gemeinde etwa bei einer Reduktion des Verkehrs verschwindend gering ist. Da ist vor allem die Exekutive gefordert, den Lkw-Durchzugsverkehr verstärkt zu kontrollieren.“ kommentiert der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock. 

Beide Seiten müssen sich zusammensetzen

In der Innenstadt-Thematik spricht sich der Gemeinderat für die Poller aus, kritisiert allerdings die Art der Kommunikation. "Ich bin für die Poller. Dennoch sollte man sich mit Verantwortlichen der Wirtschaftskammer zusammensetzen und ihre Wünsche ernst nehmen. Es sollen nicht immer nur Einzelmeinungen kommuniziert werden."

Weiters merkt Knafl an, dass es derzeit für das St. Veiter Stadtgebiet keine Feinstaub-Messungen mehr gibt. Die Messstation am Bahnhof sei abmontiert worden, jene nähe Hallenbad würde keine Daten mehr liefern.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen