Modernste Photovoltaik-Produktion der Welt entsteht in Liebenfels

LIEBENFELS (stp). Der österreichsche Photovoltaik-Hersteller "energetica" baut in Liebenfels einen Millionen-Komplex, der rund 200 Arbeitsplätze schaffen wird. Nächsten Montag wird bereits der Spatenstich erfolgen. Am ehemaligen Areal der Firma Hasslacher entsteht der neue Firmensitz des Unternehmens, das weiters Standorte in Viktring, Reutlingen, Thessaloniki, Laibach und Udine hat. Es soll die modernste Photovoltaik-Produktionsstätte der Welt werden.

"Fernwärme ist wesentlich für Ansiedelungen"

Der Bürgermeister der Gemeinde Liebenfels, Klaus Köchl begrüßt die Ansiedelung der Firma: "Für uns ist es sehr erfreulich, dass 200 Jobs in der Gemeinde entstehen. Wichtig ist auch, dass das große Gelände wiederbelebt wird. Erneuerbare Energie ist eine tolle Sache." Ein wesentlicher Faktor für die Ansiedelung des Unternehmens sei das Fernheizwerk, das im Vorjahr in Betrieb genommen wurde. "Nicht nur für den Photovoltaik-Hersteller, sondern auch für viele andere Unternehmen steigert die Fernwärme die Attraktivität unserer Gemeinde", so Köchl. In den kommenden Jahre erhoffe er sich weitere Betriebsansiedelungen und eine Belebung der Industriezone.

40 weitere Wohnungen geplant

Auch der Wohnbau wird in den Jahren bis zur nächsten Gemeinderatswahl weiter forciert. "Die Gemeinde hat heuer 8.000 Quadratmeter Grund angekauft, um in den nächsten Jahren weitere 40 Wohnungen zu bauen", berichtet Köchl. Schon im nächsten Jahr soll mit dem Bau von 20 Wohnungen begonnen werden. Heuer im Herbst werden 16 neue Wohnungen an ihre Mieter übergeben.

Straßenbau wird forciert

Nachdem man heuer um 700.000 Euro die Straßen im Gemeindegebiet saniert, wolle man die Straßenbau-Offensive auch künftig in dieser Art weiterführen. Arbeiten an der Gradenegger Straße Richtung Zojach, der Pulster Kurve, sowie Teilstücke am Sörger Berg stehen an. Dafür sollen abermals über 500.000 Euro investiert werden. Gemeinsam mit den Gemeinden Frauenstein und St. Veit laufen aktuell zudem Planungsarbeiten für die Wildbachverbauung in Kraindorf.

Langweilig wird Klaus Köchl, der mittlerweile seit 16 Jahren Bürgermeister ist, nicht. Auch 2021 wolle er wieder für das Amt des Gemeindechefs kandidieren – es wäre seine vierte Amtszeit. "Sofern die Partei mich aufstellt und die Bürger mich wählen, will ich Bürgermeister bleiben", so Köchl. Seine Aufgabe als Landtagsabgeordneter wolle er nach der aktuellen Periode allerdings nicht mehr fortsetzen.

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