Der Buggy-Mann kommt heim

Walter Obmann freut sich im Jubiläumsjahr auf sein Heimrennen in Meiselding
  • Walter Obmann freut sich im Jubiläumsjahr auf sein Heimrennen in Meiselding
  • Foto: KK/Obmann
  • hochgeladen von Erich Hober

ST. VEIT. Der Bezirk St. Veit scheint ein guter Nährboden für Motorsportler zu sein - von Enduristen über Rallye-Piloten bis hin zu Walter Obmann als Autocrosser. Während letztere Motorsportdisziplin in diesen Breitengraden eher ein Schattendasein fristet, so hat es Obmann dennoch geschafft, eine Schar an Fans an sich zu binden.
Der St. Veiter ging heuer in sein 15. Autocross-Jahr und kann auf eine bewegende Karriere zurückblicken. Er wurde OSK Pokalsieger und vier Mal Staatsmeister.

Von Virus gepackt

Es war vor 15 Jahren, als Obmann in Meiselding ein Autocross Rennen besuchte. "Sofort war ich davon fasziniert, der Virus hat mich gepackt", erinnert er sich. Bald darauf kaufte er sich ein Auto, um fortan ebenfalls das Gaspedal ordentlich durch zu drücken. "Anfangs waren es Wald- und Wiesenslaloms. Irgendwann entstand die Kärntner Autocrossmeisterschaft, die ich mindestens vier Mal gewann", so Obmann.
Diese Meisterschaft wurde eingestampft und stieg in die ÖMSV Staatsmeisterschaft ein, wo er vier Mal am Ende der Saison ganz oben am Stockerl stand.
Obmann fährt seit jeher mit einem Buggy, den er sich in Deutschland zugelegt und auf seine Anforderungen hin adaptiert hat - von der Servolenkung bis hin zum Fahrwerk. "Für ein Buggy habe ich mich deshalb entschieden, weils einfach die schnellste Klasse ist", erzählt Obmann. Ein weiterer Vorteil ist das vergleichsweise leichte Reparieren. "Ich brauche keine Hebebühne und kann so alles selbst erledigen. Dadurch kann ich Geld sparen", sagt er. Bis auf wenige Ausnahmen fährt Obmann mit seiner Gattin alleine zu den Rennen - ohne ein großes Team im Hintergrund. "Während die Tschechen, die im Autocross neben den Niederländern und Deutschen die stärkste Nation sind, mit einem ganzen Mechanikertross zu den Rennen fahren", merkt er an.

Ruhige Kugel

Der zweifache Teilnehmer eines EM-Laufs geht es nach eigenen Angaben mittlerweile "etwas ruhiger" an. 2012 fuhr er aus gesundheitlichen Gründen nur das Race of Champions, das er gewann. "Mittlerweile steht schon mehr der Spaß als die Punkte im Vordergrund", meint er augenzwinkernd. Kein Wunder, beweisen muss er keinem mehr etwas. Obmann hat sich einen Namen erarbeitet. Was ebenfalls für ihn spricht: Er feiert heuer nicht nur sein 15-jähriges Jubiläum, auch auf 15 unfallfreie Jahre kann der ehemalige Bundesheer-Bedienstete zurück blicken. "Dass es so gut lief, verdanke ich auch der Unterstützung meiner Sponsoren, die jahrelang hinter mir stehen", bedankt sich Obmann.
Am 18. August wird er - zur Freude seiner Fans - an den Ort zurückkehren, wo für ihn alles angefangen hat, wo er seine Leidenschaft zum Autocross für sich entdeckte: Meiselding.

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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