Kärntner müssen nun Gas geben

Hannes Pink und Udo Butollo haben mit der Rallye in Scorce noch eine Rechnung offen
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ST. VEIT. Die Rallye Weiz war zugleich auch die Halbzeit im Alpe Adria Rallye Cup. Bisher haben im Cup allerdings Italiener das Sagen. Das Andrea Mattieligh (Renault Twingo) führt im Cup. Bester Kärntner ist Alfred Kramer (Mitsubishi Lancer Evo 6,5) auf Rang sechs, gefolgt von Andreas Sumann (Citroen C2R2; Platz 8), Heimo Papst (Renault Clio RS, Platz 13) sowie Peter Schumacher (Mitsubishi Lancer Evo IX), Heinz Leitgeb (Renault Clio R3) und Hannes Pink (Lancia HF Integrale) ex aequo auf Platz 16.

Boden gut machen

Das Italiener im Cup führen, schmeckt den Kärntnern natürlich nicht. Beim nächsten Lauf - 10. Rallye internationale Citta di Scorce - gehen Kramer und Pink an den Start. "Ich war in Weiz nicht dabei und beim ersten Lauf bin ich gleich zu Beginn ausgeschieden. Meine Streichresultate habe ich aufgebraucht", sagt Kramer, der heuer bekanntlich unter slowenischer Lizenz fährt. Er freut sich auf das Abenteuer Italien: "Es sind wieder WRCs und S2000 Fahrzeuge am Start. Eine tolle Sache für die Zuschauer." Turbo und Antriebswelle sind in seinem Fahrzeug neu eingebaut worden. "Die Scorce ist eine untypische italienische Rallye. Es wird rein auf Asphalt gefahren. Auf den Strecken liegt allerdings viel Dreck. Deswegen hoffe ich, punkten zu können", so Kramer und: "Es gibt schnelle Passagen und wenn man einen Ausritt hat, ist es vorbei. Bei diesen Gräben entlang der Strecke kommt man nicht mehr raus."

Rechnung offen

Das wissen auch Hannes Pink und Udo Butollo. Beide haben mit der Rallye in Scorce noch eine Rechnung offen. "Im Vorjahr haben wir dort unser Fahrzeug in die Botanik geparkt - die Saison war vorbei", sagt Pink, der für den Wiederaufbau eines rennfähigen Lancia beinahe halb Europa bereisen musste.
Bei der Heimrallye in St. Veit feierte das Duo sein Comeback. Eine kaputte Benzinpumpe ließ sie aber nicht das Ziel erreichen. "Wir haben damals versucht, den Schaden provisorisch zu reparieren. Es ging nicht mehr", bedauert Pink, der sich realistisch zeigt: "Den Cup können wir nicht mehr gewinnen, aber in unserer Gruppe 2 haben wir noch Chancen. Das heißt aber, dass wir durchkommen müssen. Wenn es geht, möchten wir heuer den Cup fertig fahren."

Autor:

Erich Hober aus Klagenfurt

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