Mit Liebesglück in die neue Weltcup-Saison

ST. URBAN, DRASENDORF (stp). Am Donnerstag starten die Parallel-Snowboarder traditionsgemäß in Carezza (ITA) in die neue Saison. Mit dabei sind auch die beiden Mittelkärntner Boarder Sabine Schöffmann und Alex Payer.
Eine intensive Vorbereitung in den USA zeigte bereits beim ersten Europacup-Auftreten am Wochenende Wirkung. "Bine" gewann den Bewerb in Hochfügen, Alex Payer wurde Zweiter. 

Riesenslalom im Fokus

Für den Auftakt in Carezza nehmen sich die beiden, die seit Herbst auch ein Liebespaar sind, Ähnliches vor. "Die internen Vergleiche passen. Und wenn du im ÖSV-Team gut dabei bist, passt es meist auch international", sagt Schöffmann.

Payer will sich heuer aufgrund Olympia noch stärker auf den Riesenslalom fokussieren: "Ich habe eine große Materialumstellung hinter mir, habe Schuhe und Bindung komplett getauscht." Auch er sei im Vergleich mit den Teamkollegen vorne dabei. Neben Olympia ist der Slalom-Weltcup auch heuer ein großes Ziel für den St. Urbaner.
Schöffmann hat hingegen neben Olympia noch den Gesamt-Weltcup im Auge: "Ich war zwei Mal in Folge Vierte. Jetzt muss der Sprung aufs Podium folgen."

Als Team zur Kristallkugel?

Erstmals gibt es heuer auch eine Kristallkugel in der Teamwertung. Vor dem ersten Teambewerb in Lackenhof Anfang Jänner werden die Duos für den Rest der Saison fixiert.
Sollten sich beide qualifizieren, wäre das Team Schöffmann/Payer die Wunschkonstellation. 2016 gewannen die beiden bereits das Team-Event in Bad Gastein.

Dass es zwischen den beiden Kindheits-Freunden heuer nach 20 Jahren Freundschaft auch noch gefunkt hat, bringt laut Payer nur Vorteile: "Wir ergänzen uns super, da wir beide aus dem gleichen Business kommen." Dennoch: Auf der Weltcup-Tour müssen die beiden weiterhin das Zimmer mit ihren Kollegen Daniela Ulbing bzw. Sebastian Kislinger teilen. "Auch trainiert wird natürlich weiterhin nach den eigenen Trainingsplänen", so Payer.

"Sport ist Friedensbringer"

Obwohl beide aufgrund der Krisensituation in Korea nicht ganz von der Olympia-Location überzeugt sind, stehen die Chancen gut, dass das Kärntner Snowboard-Paar im Feber gemeinsam auf Medaillenjagd geht. Beide müssen sich gegen fünf Teamkollegen behaupten. Die Chancen stehen sowohl für Schöffmann als auch für Payer gut.

Skeptisch aufgrund der politischen Lage bleiben dennoch beide: "Es gibt aktuell keine größere Gefahrenzone auf der Welt. Das IOC sollte sich für die Zukunft mehr Gedanken über die Austragungsorte machen." Schöffmann stimmt zu: "Man sollte sich mehr Gedanken bei der Vergabe solcher Events machen. Ich hoffe, dass es ruhig bleibt. Sport war immer schon ein Friedensbringer."

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