Olympia wird von ihr ins Visier genommen

Volle Konzentration bei jedem Wettkampf, das ist das Erfolgsrezept von Kärntens bester Kleinkaliber Schützin.
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ST. VEIT (rl). Als sie vor gut vier Jahren zum ersten Mal beim St. Veiter Schützenverein unter Obmann Wolfgang Steiner ein Gewehr in die Hand nahm, konnte niemand ahnen, welches Talent sich hinter der schmächtigen Schülerin verbirgt. "Ich habe in der Zeitung gelesen, dass der Schützenverein Nachwuchs sucht und wollte das dann einmal ausprobieren", so Pichler, "es hat mir total gefallen und ich bin dabei geblieben."

Entscheidung für das Schießen

Dabei hat die junge St. Veiterin zu dieser Zeit auch Leichtathletik betrieben und wurde 2014 sogar Landesmeisterin im Hochsprung. Um wirklich professionell arbeiten zu können, musste sie sich aber für eine Sportart entscheiden und das Rennen machte ihre große Leidenschaft, das Schießen.

Trainingspensum

Mittlerweile besucht Pichler das Sport-BORG in Klagenfurt, wo sie sportwissenschaftlich betreut wird und an drei Vormittagen pro Woche trainieren kann. "Da bin ich dann im Fitnesscenter und trainiere Kraft", erzählt die 17-jährige. Dazu kommen noch jede Woche drei Einheiten Gleichgewicht, Mentaltraining und Krafttraining und natürlich das Schießtraining fünf Mal wöchentlich.

Erfolge vorprogrammiert

Der hohe Trainingsaufwand der Schülerin machte sich aber bereits bei den Ergebnissen bemerkbar. Sie holte sich in ihrer Paradedisziplin, dem Kleinkalibergewehr, den Österreichischen Meistertitel liegend und den Vizemeistertitel im Dreistellungsbewerb. Seit November letzten Jahres ist Pichler auch im Junioren-Nationalteam, das sich beim Internatioalen Alpencup den dritten Platz sicherte.

Unterstützung benötigt

Beim St. Veiter Schützenverein fühlt sich die Schülerin sehr gut aufgehoben. "Ich kann dort jederzeit trainieren, das ist sehr wichtig für mich", so Pichler. Auch von Mutter Petra hat sie volle Unterstützung. "Sie hat auch mit dem Schießen begonnen, allerdings mit der Luftpistole", erzählt die junge Schützin. Allerdings ist Pichler noch auf der Suche nach Sponsoren, die ihr finanziell unter die Arme greifen. "Die letzte Saison hat rund 12.000 Euro gekostet, es ist schwierig so viel Geld aufzutreiben", sagt Pichler.

Hoch gesteckte Ziele

Im Mai wartet die Qualifikation für die Kleinkaliber Europameisterschaft, die im Sommer in Berlin stattfindet. Das größte Ziel bleibt aber die Teilnahme an Olypischen Spielen.
Für angehenden Schützennachwuchs hat Pichler auch noch einen Tipp parat: "Einfach ausprobieren, Spaß haben und trainieren. Dieser Sport ist auch super zum Herunterkommen vom Schulstress!"

Volle Konzentration bei jedem Wettkampf, das ist das Erfolgsrezept von Kärntens bester Kleinkaliber Schützin.
Autor:

Rudi Lechner aus St. Veit

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