Alexander Puckl
Die Wietinger Bäckerei Puckl rüstet sich für die nächste Generation

Alexander und Fritz Puckl backen in der Wietinger Backstube Finnenbrot.
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  • Alexander und Fritz Puckl backen in der Wietinger Backstube Finnenbrot.
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Alexander Puckl, Bäcker- und  Konditormeister sowie Absolvent der Meisterschule, übernimmt in 5. Generation die Wietinger Bäckerei.

WIETING. Nicht mehr viele Bäckereien gibt es in Mittelkärnten. Jene, deren Fortbestand auch in Zukunft gesichert ist, ist die Bäckerei Cafe Konditorei Puckl in Wieting.
Der Standort der Bäckerei Café Konditorei Puckl ist ein historischer: 1425 wurde das Haus vlg. Beck gebaut, das seit 1904 in Familienbesitz ist. Fritz Puckl hat 1987 die Bäckerei übernommen, Sohn Alexander steht schon in den Startlöchern: Wenn seine Eltern Fritz und Christine Puckl in den nächsten zwei Jahren in den Ruhestand treten, übernimmt der jungen Bäcker- und Konditormeister in 5. Generation die Wietinger Backstube.

Zweifacher Meister

Gelernt hat Alexander Puckl das Handwerk von der Pike auf: Nach der dreijährigen Tourismusschule in Villach absolvierte er die Konditorlehre in Klagenfurt. Die Bäckerlehre schloss er im elterlichen Betrieb ab.  Mittlerweile ist der 24-Jährige Bäcker- und Konditormeister.

Der "Meistertisch" bei der Prüfung zum Bäckermeister.
  • Der "Meistertisch" bei der Prüfung zum Bäckermeister.
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Er hat zudem die HTL für Lebensmitteltechnik in Wels absolviert. "In der elitären Meisterschule werden jedes Jahr nur 25 Schüler aufgenommen", konnte Puckl neben der hochwertigen Ausbildung dort ein wertvolles Netzwerk knüpfen. Ausgelernt hat Puckl noch nicht: Er hat vor, Lebensmitteltechnik zu studieren. 

Alte Backtechniken

Vater und Sohn stehen gemeinsam in der Bäckerei. Spezialisiert hat man sich auf Spezialbrote und Gebäck. Man habe für jeden Kunden das richtige Brot. Neu im Sortiment ist das Finnenbrot. "Für das Meterbrot stammen alle Zutaten aus dem Krappfeld", sei Regionalität oberstes Gebot. Das Mehl bezieht man seit Kurzem von der Trattnermühle aus dem Mölltal.

Der Wietinger Alexander Puckl liebt seinen Beruf.
  • Der Wietinger Alexander Puckl liebt seinen Beruf.
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Verkauft werden die Produkte in der Bäckerei in Wieting, die zudem über ein angeschlossenes Cafe verfügt, sowie in der Filiale in Klein S. Paul. Im Familienbetrieb sind vier Mitarbeiter angestellt. An die 20 Lehrlinge haben bei den Puckls ihr Handwerk gelernt.
Für Firmen entwickelt Alexander Puckl eigene Brot- und Gebäcksorten. "Wir arbeiten mit Natursauerteig. Der Teig hat 48 Stunden Zeit zum Rasten", mache das die gute Qualität des Brotes aus. Die Heinrich-Harrer-Tote, entworfen bei der Landesausstellung
Hüttenberg 1995, versendet die Familie weltweit, ihre Zuckerreinkalan finden in Deutschland reißenden Absatz.  

Zubau ist geplant

Junges Wissen gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung machen die Brot, Gebäck und Co. der Bäckerei Puckl so schmackhaft. Denn mit Alexander Puckl zieht frischer Wind in die Backstube ein. "Ich lasse mich von seinen Ideen antreiben, er gibt mir und meiner Frau Perspektiven", ist Vater Fritz stolz auf seinen Sohn. Mit dem Wissen um eine Nachfolge könne man Investitionen tätigen, sagt Fritz Puckl. Und das hat man vor: "Wir planen in Wieting einen Zubau und wollen auf modernsten Stand Neues mit Altem verbinden", sei man am Beginn der Planungsphase. 

Liebe zum Beruf

Welche Eigenschaften muss man mitbringen, um Bäcker oder Konditor zu lernen? "Feingefühl, Rechenkenntnisse, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Reinlichkeit, aber vor allem Liebe zum Beruf", zählt Alexander Puckl auf. 

Alexander Puckl übernimmt in 5. Generation die Wietinger Bäckerei.
  • Alexander Puckl übernimmt in 5. Generation die Wietinger Bäckerei.
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Als Ausgleich schätzt der junge Feuerwehrmann handwerkliches Arbeiten. Natürlich sei es ein sehr fordernder Job, sagt der junge Bäcker. Sein Arbeitstag beginnt täglich um 2 Uhr. "Aber ich möchte mit keinem auf der Welt tauschen. In Wieting Bäcker zu sein ist das Schönste, was es gibt".

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