Innovationen aus Heu

Hannes Löschenkohl. Der Landwirt aus Kappel hat ein Heukracherl erfunden. Beliefert werden nur ausgewählte Kunden
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KAPPEL. Landwirt Hannes Löschenkohl aus Kappel setzt auf Heu. Sein Top-Produkt ist das sogenannte Heukracherl – eine Bio-Limonade. Abseits dieses Getränks beliefert Löschenkohl die Schokoladen-Manufaktur Zotter, Spar und Fressnapf. Grundstoff ist stets das Heu aus dem Europaschutzgebiet "Mannsberg Boden".

Einzigartiges Getränk

Hinter dem Heukracherl verbirgt sich eine spezielle Marketing-Strategie. "Nur wer den Hintergrund des Produktes versteht, bekommt es auch geliefert", sagt Löschenkohl. Zu seinen Kunden gehören neben Bioläden auch mehrere namhafte Gastronomiebetriebe. Dass jemand seine Idee des Heukracherls übernimmt, fürchtet der Landwirt nicht. "Das Produkt kann man nicht kopieren. Es ist ein Unikat. Der Grundstoff ist jedes Jahr einzigartig, da er vom Wetter abhängig ist", sagt Löschenkohl.

Heu für die Schokolade

Abseits des Getränks liefert der Kappler auch den Grundstoff für die Zotter-Heuschokolade. "Ich bin besonders stolz mit dem bekannten Betrieb zusammenzuarbeiten. Die Heu-Schokolade ist ein tolles Produkt und verbreitet die Idee des Europaschutzgebiets Mannsberg-Boden in ganz Europa", sagt Löschenkohl.

Hasen- und Hamsterfutter

Fast schon alltäglich wirkt im Vergleich zu den oben genannten Produkten die dritte Heu-Vertriebsschiene des Kapplers: Er verpackt das Heu in handliche Säcke und verkauft es über Spar und Fressnapf als Hasen- und Hamsterfutter. "Wir füllen jährlich rund 200.000 Säcke ab", erzählt Löschenkohl. Für die Abfüllung konstruierte der Landwirt einst eine eigene Maschine, die mittlerweile einer High-Tech-Anlage gewichen ist. "Das war notwendig um den Umfang bewältigen zu können", erzählt der Landwirt.

Führungen am Hof

Der Hof im Europaschutzgebiet "Mannsberg Boden" hat 130 Hektar, 90 davon sind Wald. Im Stall stehen 17 Kühe. Die helfende Hand an Löschenkohls Seite ist seit 25 Jahren Gerhard Landinig. Im nächsten Jahr will der Kappler Landwirt enger mit dem Jufa-Hotel in Knappenberg zusammenarbeiten. "Ich möchte im Europaschutzgebiet Führungen machen und den Kindern die Natur erklären", sagt Löschenkohl, der in Hüttenberg aufgewachsen ist und weiter: "Mit ist es wichtig, dass sie verstehen, welchen Schatz wir hier haben."

Traumberuf Landwirt

Dass Löschenkohl den Beruf des Landwirts ergreifen wird, hat sich schon früh abgezeichnet. "Schon in der Schule hat er der Lehrerin immer erzählt, dass er Bauer werden will", sagt seine Mutter, die mit ihm gemeinsam auf dem schon renovierten Hof am Fuße einer Felswand wohnt.

Autor:

Markus Vouk aus Klagenfurt

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