Nachverbrennungsanlage in Wietersdorf wurde eingeweiht

Im Zementwerk Wietersdorf wurde die neue Nachverbrennungsanlage eingeweiht. Investiert wurden  13 Millionen Euro
  • Im Zementwerk Wietersdorf wurde die neue Nachverbrennungsanlage eingeweiht. Investiert wurden 13 Millionen Euro
  • Foto: Wietersdorf
  • hochgeladen von Bettina Knafl

WIETERDORF. Im Rahmen des Tags der offenen Tür im Zementwerk Wietersdorf wurde die neue Nachverbrennungsanlage, kurz RTO, feierlich eingeweiht. Nach einem halben Jahr Bauzeit konnte sie im September 2017 fertiggestellt und in den Produktionsprozess eingegliedert werden.

Zerstörung von organischen Luftschadstoffen

Die Nachverbrennungsanlage dient der Zerstörung von organischen Luftschadstoffen im Abgasstrom und ermöglicht deren Reduktion um bis zu 90 Prozent. Sie stellt die neueste der in den letzten Jahren realisierten Umweltmaßnahmen von w&p Zement dar und soll dazu beitragen, das Zementwerk in Wietersdorf zum saubersten seiner Branche weiterzuentwickeln.

13 Millionen Euro investiert

Für die Errichtung wurden insgesamt 13 Millionen Euro investiert.
„In Kombination mit der Quecksilberreduktions- und Staubfilteranlage setzt die Nachverbrennungsanlage neue Standards im Hinblick auf Abgasreinigungssysteme in der Zementindustrie“, merkte Florian Salzer, Betriebsleiter des Zementwerks in Wietersdorf, an. „Nachverbrennungsanlagen finden in anderen Industriebranchen bereits seit vielen Jahren Anwendung und haben sich bewährt. Die Anlage in Wietersdorf ist die dritte in ganz Österreich“.

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