Von Wien nach Metnitz
Neues Goldschmiede-Atelier eröffnet im Juli

Goldschmiede-Meister: Das Ehepaar Susanna und Werner Pejrimovsky fand den Weg zurück ins Metnitztal.
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  • Goldschmiede-Meister: Das Ehepaar Susanna und Werner Pejrimovsky fand den Weg zurück ins Metnitztal.
  • Foto: Elias Jerusalem
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Die Goldschmiedemeister Susanna und Werner Pejrimovsky zaubern seit 33 Jahren individuellen Schmuck. Nun führt ihr Weg zurück ins Metnitztal, wo sie im Juli eine Atelier eröffnen.

OBERHOF. Susanna und Werner Pejrimovsky streben auch nach jahrzehntelangem Tun täglich nach Perfektion. Vor 33 Jahren gründeten sie die „Pejrimovsky & CO Goldschmiedekunst“ und kreieren seitdem individuellen Schmuck. Die Schmuckstücke der beiden Goldschmiedemeister sind Unikate, die sie oft nach Kundenwunsch anfertigen.

Ein wunderschöner Ring.
  • Ein wunderschöner Ring.
  • Foto: Pejrimovsky
  • hochgeladen von Bettina Knafl

Ihre stilistische Bandbreite reicht von klassischen und extravaganten Kreationen bis zu außergewöhnlichem Jagd- und Trachtenschmuck.
Besonders bekannt ist der Marktplatz Mittelkärnten-Betrieb für die emaillierten Tiere, die in langwieriger Detailarbeit modelliert werden.

Zurück ins Metnitztal

Das letzte Jahr war aufgrund der Pandemie einschneidend und brachte die beiden schließlich zurück ins Metnitztal. Dort nämlich wuchs Susanna Pejrimovsky auf. „Schon im Jahr 2016 planten wir in Kärnten ein weiteres Geschäft zu eröffnen. Dies wurde dann doch verworfen, wobei der Gedanke zurück in die Heimat immer im Hinterkopf blieb. Durch den Verein der Weltkärntner wurde unsere Neugier aber wieder geweckt. Nach 32 Jahren Selbstständigkeit und fast 20 Jahren Geschäftstätigkeit in der Wiener Innenstadt können wir uns diesen Schritt ohne Weiteres erlauben“, sagt das kreative Paar.

Bereits im Juli erfolgt im Rahmen des “Schattseitner Funkeln“ die Eröffnung des neuen Ateliers in Oberhof.
  • Bereits im Juli erfolgt im Rahmen des “Schattseitner Funkeln“ die Eröffnung des neuen Ateliers in Oberhof.
  • Foto: Pejrimovsky
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Das Arbeitsvolumen sei auch in der Krisenzeit bislang ganz normal. „Wir haben uns entschlossen, unser wunderschönes Geschäftslokal in der Krugerstraße 18 im ersten Wiener Gemeindebezirk zu kündigen und zu schließen. Das Homeatelier in Mauer bei Wien hat uns schon gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war. Schon im April letzten Jahres haben wir das Gewerbe in Kärnten angemeldet“, sei die Coronakrise für die beide sozusagen ein Booster für die Umsetzung des Plans.

Neues Atelier

Nun arbeiten die beiden in ihrem Atelier in der Schattseite in Metnitz. Dort verbinden sie in echter Handarbeit beste Edelsteine, Iridumplatin und andere recycelte Edelmetalle zu Kunstwerken. Auch alle mechanischen Teile wie Verschlüsse erzeugen die zwei Goldschmiedemeister selbst „Wir sind flexibel bezüglich Auslieferung und individueller Bedürfnisse unserer Kunden”.

Eigens für Metnitz designt: Nadel und Pin mit dem Wappen von Metnitz in Silber oder auch Weißgold.
  • Eigens für Metnitz designt: Nadel und Pin mit dem Wappen von Metnitz in Silber oder auch Weißgold.
  • Foto: Pejrimovsky
  • hochgeladen von Bettina Knafl

Derzeit gibt es Bauarbeiten in Oberhof: Das Ehepaar baut nach den Entwürfen des St. Veiter Architekten Stefan Kogler ein Atelier in der Schattseite . „Nadel und Pin haben wir bereits für Metnitz entworfen“, sagt Werner Pejrimovsky, dass man sich im Metnitztal aufgehoben fühle.

Funkeln im Metnitztal

Die beiden laden seit 33 Jahren zu jährlichen Ausstellungen und Events in den eigenen Geschäften. Ab 2010 auch an ausgewählten Orten, wie beispielsweise in der Wiener Hofburg. 2019 riefen die Goldschmiede-Meister das „Schattseitner Funkeln“ ins Leben.
Im Juli erfolgt nun im Rahmen des „Schattseitner Funkeln“ die Eröffnung des neuen Ateliers in Oberhof.



Ohrgehänge in Kupfer und Iridium-Platin mit Süßwasserperlen und Malaya Granate.
  • Ohrgehänge in Kupfer und Iridium-Platin mit Süßwasserperlen und Malaya Granate.
  • Foto: Pejrimovsky
  • hochgeladen von Bettina Knafl

Zu den Personen

  • Susanna Pejrimovsky-Hanousek und absolvierte die Fachschule in Ferlach, Werner Pejrimovsky die klassische Lehre in Wien. Nach einem Aufenthalt in New York folgte die Meisterprüfung in Wien. Der weitere berufliche Weg des Paares war stets geprägt vom Streben nach Eigenständigkeit, einer eigenen Handschrift in der Ausführung der Schmuckstücke und der Schaffung von Harmonie zwischen dem Träger des Schmucks und dem Ausdruck der Kreation. 
  • Im Juni 1988 eröffneten Susanna und Werner Pejrimovsky in Wien ihr Atelier.
  • Das Paar ist seit 1994 verheiratet, die Töchter Anna-Elisa und Marie-Therese längst erwachsen.
  • Das Ehepaar wurde in Summe viermal mit dem Staatspreis für ihre Schmuck-Kreationen ausgezeichnet, 1999 waren Pejrimovsky und Co. „Tahitian Pearl Trophy Gewinner“ in der Kategorie Set. 2019 erhielten sie zudem den Titel „Goldschmied des Jahres“.
  • Zudem laden sie seit 33 Jahren zu jährliche Ausstellungen und Events in den eigenen Geschäften. Ab 2010 auch an ausgewählten Orten, wie beispielsweise in der Wiener Hofburg.
  • 2019 riefen die Goldschmiede-Meister das „Schattseitner Funkeln“ ins Leben.

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