Gemüse vom Biobauern
Obst und Beeren vom Anderle-Junior

Stefan Höfferer, kurz nach der Bepflanzung seines Obst- und Beerengartens in Poppenhof
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  • Stefan Höfferer, kurz nach der Bepflanzung seines Obst- und Beerengartens in Poppenhof
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Anderle-Junior Stefan Höfferer hat drei Hektar großen Bio-Obst und Bio-Beerengarten errichtet.

KRAPPFELD (chl). Stefan Höfferer in Poppenhof, Gemeinde Kappel am Krappfeld, setzt seit heuer auf Beeren und Obst. Er hat drei Hektar Grund seines Vaters Franz Höfferer vulgo Anderle (Eierhof Anderle) gepachtet und Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren gepflanzt sowie Äpfel, Birne, Marille, Kirsche, Pfirsich und Zwetschke. Alles biologisch.
Bepflanzt hat Stefan Höfferer schon im März und April, die Vorbereitungen laufen schon länger: "Ich habe zwei Jahre lang herumprobiert und mich informiert, da ich bewusst nicht auf Massenware gehen will, sondern auf Qualität und Vielfalt. Für die biologische Landwirtschaft ist es ohnehin besser, verschiedene Früchte anzubauen." Die Blütenvielfalt komme außerdem den Bienen zugute, ein befreundeter heimischer Imker hat bereits Bienenstöcke im neuen Obstgarten aufgestellt.

Gut vorbereitet

Stefan Höfferer hatte nach der Schulzeit zunächst eine andere Laufbahn eingeschlagen und hat die Lehre als Kfz-Mechaniker absolviert. Erst danach hat er die Ausbildung zum landwirtschaftlichen Facharbeiter gemacht. Mitgearbeitet am Bauernhof seines Vaters (Eierhof Anderle und Brillenschafzucht) hat er ohnehin schon seit Kindertagen.
In den beiden Jahren Vorbereitung hat Höfferer junior sich viele Biogärten und landwirtschaftliche Betriebe angesehen, sich bezüglich der passendsten Sorten für das Krappfelder Klima und die hiesigen Böden kundig gemacht. Rund 80.000 Euro hat er in die Erschließung, Bewässerung und Bepflanzung investiert.

Bis jetzt viel zu kühl

Wann es aber mit der ersten Ernte heuer losgeht, ist derzeit schwer abzuschätzen. "Durch die kalten Temperaturen in den vergangenen Wochen getraue ich mich gar nichts vorauszusagen. Wenn vielleicht gar auch noch einmal Frost eintritt, kann es überhaupt zu Ausfällen kommen", hofft der Jungbauer auf baldige Sonne.

Direktvermarktung

Sobald die Früchte reifen, werden Obst und Beeren im Ab-Hof-Verkauf bzw. im Hofladen in Poppenhof 3 angeboten. Den Hofladen und die dazugehörige Selbstbedienungshütte führt Elisabeth Höfferer. "Wir blicken sehr euphorisch auf die erste Saison mit unserem erweiterten Angebot. Allerdings trüben derzeit die tiefen Temperaturen unsere eigentlich positiven Erwartungen. Aber grundsätzlich ist es so, dass die Menschen heute sehr interessiert daran sind, zu sehen, wo etwas wächst und gedeiht", berichtet die Bäuerin und Direktvermarkterin.

Kooperationen angestrebt

Weiters strebt Stefan Höfferer die Zusammenarbeit mit weiteren Bauern- bzw. Hofläden an sowie die Kooperation mit lokalen Produzenten wie etwa mit Petra und Bernd Pobaschnig, Zeindorf, die Beeren und Obst zu "Krappfelder Eis vom Bio-Bauernhof" verarbeiten. Sich zu vernetzen und so gut wie möglich gegenseitig zu unterstützen, hält Höfferer für das Um und Auf nachhaltiger Landwirtschaft.

Gemüse vom Anderle

Ebenfalls seit heuer bauen Elisabeth und Franz Höfferer, in Zusammenarbeit mit den Regionalentwicklern und Agrarpädagogen Barbara und Andreas Urbanek, Paradeiser, Paprika, Melanzani, Buschbohnen, Gurken & Co. an.

KONTAKT:
Eierhof Anderle: Franz Höfferer, Poppenhof 3, Kappel am Krappfeld
Obst- und Beerengarten: Stefan Höfferer
Infos: www.eierhof-anderle.awm.at

Stefan Höfferer, kurz nach der Bepflanzung seines Obst- und Beerengartens in Poppenhof
Stefan Höfferer, kurz nach der Bepflanzung seines Obst- und Beerengartens in Poppenhof

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