Schülerinnen experimentierten und lernten über Physik

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ALTHOFEN (stp). Im Rahmen des Girl's Day des Landes Kärnten, waren gestern, Donnerstag, rund 30 Volksschülerinnen aus Althofen bei der Treibacher Industrie AG zu Gast. An drei Stationen konnten die Mädchen experimentieren, physikalische Versuche durchführen und eigene Schlüsselanhänger fertigen. "Es ist wichtig, dass Mädchen im jungen Alter die Möglichkeit bekommen, sich spielerisch an handwerklichen Berufen zu versuchen", sagte Neo-Landesrätin Sara Schaar, die den Schülerinnen über die Schulter blickte. 

Fünf Jahre Girl's Day

Seit mittlerweile fünf Jahren wird der Girl's Day vom Referat für Frauen und Gleichberechtigung des Landes Kärnten gemeinsam mit dem Mädchenzentrum organisiert. Ziel ist es, schon bei den jüngsten das Interesse für Handwerk und Technik zu wecken, bestätigt auch Referatsleiterin Michaela Slamanig: "Mädchen sollen sich so früh wie möglich in unbekannten Bereichen ausprobieren." Es gehe sonst viel Talent unter bzw. werde sogar unterdrückt, fügt Schaar hinzu.

Chemiebereich beliebt bei den Mädchen

Bei der Treibacher Industrie AG ist vor allem eine Lehre im Chemielabor bei Mädchen gefragt. "Rund 70 Prozent unserer Chemie-Lehrlinge der letzten Jahre sind weiblich", sagt Vorstand Alexander Bouvier. Insgesamt habe man im Vergleich mit anderen großen Firmen im Bezirk aber noch Aufholbedarf, merkt er an. Von 42 Lehrlingen, die aktuell ihre Ausbildung bei der Tiag absolvieren sind lediglich sieben weiblich - fünf davon im Chemiebereich. Auch aus diesem Grund finde Bouvier den Girl's Day ein ideales Angebot: "Es ist wichtig, früh das Interesse zu wecken. Wir müssen aber nicht nur die Mädchen selbst, sondern auch die Eltern und Volksschullehrerinnen damit erreichen."

Drei Möglichkeiten für die Schulen

Die Initiative des Landes Kärnten könne auch das restliche Jahr von den Volksschulen angenommen werden, verrät Slamanig: "Die Mädchen können das ganze Jahr Betriebe besuchen, HTL's ansehen oder sich mit einem mobilen Workshop die Infos direkt in die Schule holen." Christine Erlach, Geschäftsführerin des Mädchenzentrums Klagenfurt betont: "Immer wieder bekommen wir Rückmeldungen von Schülerinnen, wie viel Spaß es ihnen gemacht hat, mit Werkzeug zu arbeiten.

Autor:

Stefan Plieschnig aus St. Veit

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