St. Veiter Unternehmer über Bilanzen, Aufgaben und Herausforderungen

Der wirtschaftliche Ausblick für 2018 sieht durchwegs positiv aus
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BEZIRK ST. VEIT (stp). Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu, Wirtschaftsbetriebe bereiten sich schon intensiv auf das neue Jahr vor. Denn 2018 bringt neue, aber auch alte Herausforderungen für jede Branche mit sich.

"Weihnachtsmarkt fehlt"

Trotz Baustelle am Unteren Platz bilanziert Harald Taupe das Jahr positiv. Das Faschings- und Ostergeschäft und besonders der Wiesenmarkt seien sehr gut verlaufen. Während der Weihnachtszeit sei das Café allerdings besonders Freitag und Samstag nur schwach besucht. Taupe vermutet: "Das liegt am fehlenden Weihnachtsmarkt in St. Veit. Die Leute kommen zwar zu uns frühstücken, ab Mittag sind sie dann aber in Klagenfurt, Graz oder Laibach unterwegs." Im nächsten Jahr wolle man sich noch mehr auf Ostern konzentrieren und "back to the roots" gehen. Auch dem neuen Poller am Unteren Platz und dem anstehenden Bau des Arcineums kann er Positives abgewinnen: "Langfristig sind Bautätigkeiten immer etwas Gutes für die Belebung der Innenstadt. So auch der neue Poller. Jetzt kann man die Fußgängerzone wirklich als solche nutzen."

Dem Internet trotzen

Anderer Meinung ist Schuh-Experte Gerhard Griesser. "Ich hoffe, dass die Frequenz in unserem Fachgeschäft in der Innenstadt nicht zurückgeht. Die Poller werden sicher auch nicht für mehr Frequenz sorgen." Besonders der Internet-Handel sei aber eine Herausforderung, die man nicht ignorieren darf. "Wir wollen weiterhin mit viel Einsatz und Fachkenntnis dem Internet-Handel trotzen und hoffen, dass in der Zukunft auch die jüngere Generation umdenkt und wieder zu unseren Stammkunden zählen wird." Dass mit 2017 ein sehr zufriedenstellendes Jahr für Schuhmoden Griesser zu Ende geht, liegt auch an den Wetterbedingungen zu Beginn der Wintersaison. "Die Schneefälle, die es in den letzten zwei Jahren nicht gab, haben uns gut getan", so Griesser.

"Richtige Entscheidung"

Ein turbulentes Jahr hat auch der neue Geschäftsführer von Porsche St. Veit, David Kreiner, hinter sich. Die Bilanz nach den ersten Monaten fällt sehr gut aus: "Mit dem Zulauf bin ich extrem zufrieden. Für mich war es die absolut richtige Entscheidung, den Schritt zu machen." Auch die Diesel-Diskussion hätte keine negativen Auswirkungen auf den Verkauf gehabt. Für 2018 nimmt sich Kreiner vor, noch weiter am Image-Wandel zu arbeiten. Zudem stehe man nach der Erweiterung des Spenglerei-Bereiches vor einem Platz-Problem. Baulich soll sich vorerst aber nichts verändern.

Rewe-Lager war größtes Projekt

Auch für Bernhard Krause, Geschäftsführer von KM Bau, sei das Jahr sehr gut verlaufen. "Der Höhepunkt war sicher der Bau des neuen Frischdienstlagers für den Rewe-Konzern in Blintendorf", so Krause. In das Jahr 2018 gehe man mit guter Auftragslage gestärkt und zuversichtlich. "Wir haben einige Eigenprojekte in Wien und Kärnten geplant."

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