St. Veit/Klein Sankt Paul
Tüchtiger Lehrling holt Podestplatz

Beim Landeslehrlingswettbewerb der Spengler erreichte Michael Frittum den zweiten Platz
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"Für mich ist Silber wie Gold", kam Adrian Pertl spontan über die Lippen, als er bei der Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d'Ampezzo zu seiner Leistung im Slalombewerb befragt wurde. Das könnte auch auf den Görtschitztaler Michael Frittum zutreffen.

KLEIN ST. PAUL (pp). Auch wenn es sich nicht um eine Weltmeisterschaft handelte, so war die Anspannung der Teilnehmer beim Kärntner Landeslehrlingswettbewerb der Spengler enorm: "Natürlich will man bei so einer Veranstaltung ganz vorne dabei sein, umso mehr freut es mich, dass es mir gelungen ist den zweiten Platz zu erreichen", sagt Frittum, der sich nur dem Radentheiner Lukas Jordan geschlagen geben musste.

Der Kärntner Landeslehrlingswettbewerb der Spengler 2021 ist im vergangenen Februar an der Fachberufsschule Spittal an der Drau über die Bühne gegangen. Was diesmal erschwerend hinzukam waren die Wettbewerbsbedingungen aufgrund der herrschenden Pandemie: "Der Bewerb wurde selbstverständlich unter den strengen Vorgaben der Coronaregeln durchgeführt. Die Schüler wurden im Vorfeld getestet und haben während des Bewerbes eine FFP2-Maske getragen", heißt es seitens der Wirtschaftskammer. 

Präzisionsarbeit

"Die große Herausforderung bestand darin, die gestellte Aufgabe möglichst gründlich und schnell zu bewältigen", erzählt der gebürtige Ebersteiner, der derzeit mit seiner Freundin in Klein Sankt Paul lebt.

Es galt, in einem Zeitraum von vier Stunden einen sogenannten Kastenrinnenwinkel zu fertigen, wofür den Spengler- und Dachdeckerlehrlingen einiges abverlangt wurde: "Es herrscht doch ein gewisser Druck und es ist umso wichtiger die Ruhe zu bewahren und das Werkstück hochkonzentriert zu bearbeiten", beschreibt der 18-Jährige die Wettkampfsituation. Der erfolgreiche Auszubildende absolviert bei der Firma Kandussi Dachdeckungs GmbH in St. Veit eine vierjährige Doppellehre.

"Der Beruf macht mir sehr viel Freude, auch weil ich gerne an der frischen Luft arbeite", sagt der Görtschitztaler, der in der Freizeit mit seinen Freunden gerne Motocross fährt und ergänzt: "Bei sehr heißen oder kalten Temperaturen ist das zwar nicht immer angenehm, aber jeder Job hat bekanntlich seine Vor- und Nachteile".

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