10.08.2016, 19:09 Uhr

Hollenburg

eine herrliche und außergewöhnliche Anlage
Eine interessante Entdeckung obwohl weithin sichtbar machte ich vor Kurzem
Die Burg liegt auf einem Felsplateau und ist nach allen Seiten hin gut gesichert, da der Felsen nahezu senkrecht abfällt und der natürliche Graben an der Zugangsseite künstlich vertieft wurde. Der Eingang nordseitig führt durch ein mit einem Treppengiebel versehenes Tor, das mit einer gemalten Rustikaarchitektur und großen Fresken versehen ist. Die Wappen rechts und links vom Portal sind jene der Familien Dietrichstein und Gonzaga. Die Ausschmückung des Tores stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jh., als Siegmund Helfried von Dietrichstein mit Maria Isabella von Gonzaga vermählt war. Von diesem Tor aus gelangt man über einen 80 m langen, gedeckten Gang, über eine auf mächtigen Pfeilern ruhende Brücke, durch den Nordtrakt in den Burghof. Das letzte Stück der Brücke war ursprünglich als Zugbrücke ausgebildet. Das Untergeschoß dieses Ganges ist teilweise zu Stallungen ausgebaut. Ältester Bauteil der Burg ist der Osttrakt. Wie die zum größten Teil vermauerten spitzbogigen Fenster beweisen, stammt er noch aus der Gotik. Ein saalartiger Raum im Erdgeschoß weist eine qualitätvolle kreuzgewölbte Deckenkonstruktion auf, die auf einer Steinsäule ruht. Im Erdgeschoß liegt auch die dem hl. Nikolaus geweihte Burgkapelle, die in der Spätgotik ausgebaut wurde. Ihre, erst 1945 entdeckten Fresken deuten auf ein noch höheres Alter hin, da sie aus dem 14. Jh. stammen. Die Wohnräume der Burg im oberen Stockwerk sind gepflegt eingerichtet. Der große Saal an der Ostfront wurde im 20. Jh. zwecks Einbau von Gästezimmern unterteilt. Rechts und links des Weges stehen alte Wagen und Schlitten.
Als im 13. Jahrhundert der Verkehrsweg über den Loiblpass ausgebaut wurde, gewann die Burg an strategischer Bedeutung. Die Besitzer der Hollenburg (darunter die Pettauer und die Stubenberger) gerieten daraufhin immer wieder in Streit mit dem Stift Viktring.
Die Burgkapelle Hl. Nikolaus befindet sich im Erdgeschoss des Ostflügels. Sie wurde angeblich 1348 erstmals genannt,
Die Dietrichsteiner ließen die Burg im 16. und 17. Jahrhundert zu ihrer heutigen repräsentativen Gestalt ausbauen. Im Jahr 1861 starb der letzte männliche Nachfahre der Dietrichsteiner, die Hollenburg kam zunächst an die Familie Maresch-Wittgenstein und schließlich in den Besitz der Familie Kyrle.

Alfons Lepej
(aus Wikipedia)
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Gerhard Woger aus Deutschlandsberg | 10.08.2016 | 19:14   Melden
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Alfons Lepej aus St. Veit | 10.08.2016 | 19:19   Melden
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Christa Posch aus Ottakring | 17.08.2016 | 23:00   Melden
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