09.09.2016, 21:01 Uhr

Straßburg

Kleiner Auszug aus den heutigen Abenimpressionen aus Straßburg / Liedinger Kirche

zur Geschichte von der Kirche hat mir Wikipedia geholfen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Römerzeitliche Funde, wie ein Meilenstein und Münzen, legen nahe, dass Lieding schon zur Zeit der Antike besiedelt war.

Der Ort wurde 975 erstmals urkundlich erwähnt. Kaiser Otto II. verlieh Gräfin Imma das Privileg, in Liubedinga, in Lieding, einen Markt und eine Münzstätte zu errichten sowie Marktzoll zu erheben. Dieses Recht wurde auf ein zu dieser Zeit in Gründung befindliches Kloster übertragen. Es ist nicht bekannt, ob die Gründung des Klosters und der zugehörigen, der hl. Maria geweihten Kirche abgeschlossen wurde, oder ob dieses Vorhaben schon zuvor an der Eigenkirchenpolitik der Salzburger Erzbischöfe gescheitert ist.

1043 wurde die Liedinger Kirche von Hemma von Gurk, der Nachfahrin Immas, am heutigen Standort neu gegründet. 1131 wurde sie Pfarrkirche. Nach einem Brand im Jahr 1200, nach dem vom ursprünglichen Bau nur das Portal erhalten geblieben ist, wurde der Kirchenbau neu errichtet. Unter Bischof Gerold (reg. 1326–1333) wurde Lieding dem Kollegiatskapitel Straßburg unterstellt, die Pröpste von Straßburg waren über lange Zeit auch Inhaber der reichen Pfarre Lieding.

Im späten 15. Jahrhundert, zur Zeit der Türkeneinfälle, wurde Lieding zur Verteidigung eingerichtet. Kirche, Karner, Pfarrhof und Wirtschaftsgebäude bildeten eine Verteidigungsanlage. Die Mauern aus dieser Zeit sind nicht erhalten geblieben, lediglich die eisenbeschlagenen Türen des Pfarrhofs zeugen noch von der einstigen Wehrhaftigkeit.

Bei Grabungsarbeiten 1869 wurden Mauerreste gefunden, die als vom Klosterbau stammend gedeutet wurden.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.