05.10.2017, 22:25 Uhr

Weltkirche in Eberstein

Eberstein: Kirche | Weltkirche in Eberstein

Der liebe Gott ist überall, aber wenn er einen besonders guten Tag hat, dann sucht er sich Eberstein aus, um zu zeigen, was Weltkirche ist. Das päpstliche Missionswerk der Diözese Kärnten unter der Leitung von Pfarrprovisor Dr. Johannes Rosenzopf hat den Missionsmonat in der Herz Jesukirche bei Pfarrprovisor Dr. Sergius Duru begonnen. Jede Ortskirche ist in dieser Zeit besonders eingeladen, über die Bedeutung von Mission nachzudenken, ihre eigenen missionarischen Aktivitäten zu reflektieren und bewusst missionarische Gebets- und Handlungsimpulse zu setzen.

Und das wurde in Eberstein in eindrucksvoller Art und Weise gezeigt und gelebt. Es wurde eine afrikanische Messe gegeben, aber eingebettet in die Kärntner Tradition, so wirkten neben afrikanischen Sängern und Tänzern auch, der MGV Landskron mit. Ein Vielzahl von jungen Ministranten, sowie Pfarrkollegen aus Nigeria sowie der Klein St. Paul Pfarrprovisor Mag. Jacek Wesoly
und Diakon Johannes Mack.

Es wurde leibhaftig mit welcher Freude und Hingabe das Wort Christi in Afrika gelebt wird, sodaß wir eine tanzende und wippende Kirche voller Ehrfurcht und Freude erlebt. Da war nichts aufgesetzt, sondern beides ging in einander über. Es war für zwei Stunden etwas wie der Himmel auf Erden, alle freuten sich, ob jetzt die zahlreichen Besucher, wie auch Bgm. Andreas Grabuschnig, KR Gerold Neuper, Altbürgermeister Ing. Helmut Lassernig, oder syrische und iranische Flüchtlinge, Filmschaffende aus Bayern sowie der Pfarrgemeinderat aus Eberstein und St. Oswald.

Besonders auch eine Abordnung aus Deutschland - Frechen, Königsdorf und Rösrath des Fördervereins St. Mary`s Hospital Umuowa e.V., die in der Heimatgemeinde von Sergius Duru, der im übrigen über Kant, seinen Dr. gemacht hat, in Französisch, denn er spricht fließend gleich mehrere Sprachen, ein Kinderkrankenhaus errichtet haben. Die engagierten Damen und Herren aus Königsdorf und Rösrath in der Nähe von Köln sammeln seit beinahe 15 Jahre und es das Geld geht ohne Overhead direkt in das Vorzeigeprojekt. Denn wenn Nigeria stabil werden sollte, dann würde ganz Westafrika es werden, daher ist Hilfe dort doppelte Hilfe.

Die Abordnung, die von Familie Tessmann betreut wird, erschien in traditionellen afrikanischen Gewändern und stellte das Projekt vor, danach gab es Kärntner Lieder, afrikanische Musik, afrikanisches Essen und Blondvieh Gulasch.

Ein sehr erfolgreicher Abend, der hoffentlich nächstes Jahr seine Wiederholung findet
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