22.11.2017, 16:00 Uhr

Althofner pilgerte auf den Spuren Jesu

Wanderers Rast mit Hirschtalg: In 14 Tagen haben Heimo Schwarz (Foto) und Bernhard Wallner 120 Kilometer zurückgelegt (Foto: Bernhard Wallner)

Der Althofner Heimo Schwarz ging den "Jesus Trail" in Israel und hat darüber ein Buch verfasst.

ALTHOFEN, MARIA SAAL, ISRAEL. 2011 reiste der Althofner Heimo Schwarz mit einer Reisegruppe nach Israel, um dort die Heiligen Stätten zu besuchen. Die acht Tage hinterließen nachhaltige Spuren bei Schwarz und den Wunsch, noch einmal in das Heilige Land zu reisen.

Erlebnis Jesus Trail

Im Frühjahr dieses Jahres war es schließlich so weit. Gemeinsam mit seinem Onkel Bernhard Wallner aus Maria Saal begab er sich nach Israel, diesmal allerdings nicht im Rahmen einer organisierten Reise: Die beiden gingen den Pilgerweg "Jesus Trail" (Infos siehe unten). 120 Kilometer legten sie dabei zurück.
"Die Idee dazu hatte mein Onkel, er hat auch die Herbergen organisiert", dankt Schwarz. Start war in Nazareth, von dort ging es in Etappen zum See Genezareth, wo sie sich ein paar Tage aufhielten. Schließlich pilgerten sie weiter zum Berg Tabor. Ende ihres Weges war wieder Nazareth. Mit einem Sammeltaxi fuhren Schwarz und Wallner nach Jerusalem, wo Schwarz nach vier Tagen die Heimreise antrat. Wallner blieb noch eine Woche in Jerusalem.

Wunderschönes Israel

"Die 14-tägige Pilgerreise war beeindruckend und sehr erlebnisreich. Beim Pilgern spürt man die enge Verbundenheit mit dem Land, man lernt Leute kennen, kann aber auch in sich gehen und sich besinnen", ist Schwarz begeistert. Auch das Land – abseits der historischen Denkmäler – beeindruckte. "Wir sahen nicht nur karges Land, sondern sind durch Blumenwiesen gepilgert", sei Israel im Frühjahr wunderschön.
Beim Pilgern "mitgetragen" hat Schwarz eine verstorbene Kollegin. "Sie hat mich eigentlich auf das Pilgern aufmerksam gemacht und wir wollten zusammen eine Pilgerreise machen. Dann verstarb sie plötzlich. Sie hat mich auf meinem Weg begleitet".

Das Buch zum Pilgern

Die Erfahrungen, die Schwarz während seiner zwei Reisen nach Israel machte, hat er im Buch "Israel oder mein 6. Evangelium. Auferstehungserfahrungen beim Pilgern im Heiligen Land" verarbeitet. Das 128 Seiten starke Werk ist zudem gespickt mit 40 aussagekräftigen Fotos von Wallner, der während der Pilgerreise beachtliche 5.500 Fotos schoss. "Schon während meines ersten Aufenthaltes in Israel führte ich ein Reisetagebuch. Das Feedback von Familie und Freunde war schließlich so positiv, dass ich beschloss, das Buch zu veröffentlichen".
Am Freitag lädt Schwarz zur Buchpräsentation (Infos unten). Weitere folgen. "Ich möchte im ganzen Land das Buch vorstellen", beschreibt er sein Werk mit den Worten "wunderbar und wanderbar".

Ein Buch über die Pilger-Erfahrungen

Althofen: Heimo Schwarz lädt zur Buchpräsentation "Israel oder mein 6. Evangelium. Auferstehungserfahrungen beim Pilgern im Heiligen Land" mit Lieder auf der Gitarre am Freitag, 24. November, 19 Uhr, im Pfarrzentrum Althofen.

St. Veit: Am Mittwoch, dem 29. November, findet um 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Veit die Vorstellung des Buches mit Liedern aus Taizé statt.

Das Buch ist vorerst bei den Lesungen, bei Buch-Papier-Spielwaren Schöffmann Althofen sowie im Diözesanhaus Klagenfurt erhältlich.

Der Jesus Trail ist ein 65 Kilometer langer Pilgerweg in Galiläa im Norden Israels. Er ist auf einer Strecke angelegt, auf der Jesus gegangen sein könnte, weil sie zahlreiche Stätten seines Lebens und Wirkens verbindet. Der Weg beginnt in Nazaret und verläuft über Sepphoris, Kana, die Hörner von Hittim, die steilen Abhänge des Berges Arbel, den See Genezareth, Tabgha, Kafarnaum und den Berg der Seligpreisungen.
Die biblische Grundlage ist ein Zitat aus dem Matthäusevangelium, dem zufolge Jesus von Nazaret nach Kafarnaum ging, einem Fischerdorf am See Genezareth, in dem er seine ersten Jünger um sich versammelte.
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 22.11.2017 | 22:50   Melden
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