03.04.2017, 12:46 Uhr

Bezirk St. Veit: Sechs Gemeinden vereinen sich zur Klima- und Energie-Modellregion

KEM-Region Althofen Umgebung: Alexander Benedikt, Carolin Hofer, Rolf Holub, Andreas Duller und Wolfgang Leitner

Die "Klima- und Energie-Modellregion Althofen – Umgebung" wurde aus der Taufe gehoben.

ALTHOFEN. Im Jänner 2017 wurde eine Bewerbung beim zuständigen „Klima- und Energiefonds" eingereicht. Nach dem positiven Bescheid startet die neue „Klima- und Energie-Modellregion Althofen – Umgebung" mit den sechs teilnehmenden Gemeinden Althofen, Friesach, Straßburg, Guttaring, Metnitz und Kappel am Krappfeld jetzt durch. Projektträger ist die Regionalmanagement kärnten:mitte GmbH.

"Keine Eintagsfliege"

"Regionale Strukturen und Ressourcen werden in einer Modellregion gebündelt und der Ausbau von erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz vorangetrieben. Die Klima- und Energiemodellregionen sind daher nicht nur Botschafter, sondern auch direkte Umsetzer des Kärntner Energiemasterplans", findet Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub Holub.
"Das Projekt soll keine Eintagsfliege sein", spricht Althofens Bürgermeister Alexander Benedikt von einer "tollen Sache für Althofen und Umgebung". Denn mit der neuen KEM-Region sollen nachhaltige Wirtschaftsstrukturen in der Region gestärkt sowie die interkommunale Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen E-Mobilität und Energieeffizienz ausgebaut werden. "17.000 Bürger können wir mit diesem Projekt erreicht", sagt Benedikt.

Neue Perspektiven

Althofens Umweltreferent Wolfgang Leitner betonte die neuen Perspektiven, die das Projekt für Althofen und die Umgebung mit sich bringe. "Die regionale Einbindung ist ein wesentlicher Aspekt der Klima- und Energiemodellregion", sagt Leitner. "Außerdem können mit dem eigenen Modellregionsmanagement die Konzepte und Fördermöglichkeiten besser koordiniert und abgewickelt werden."

Projekte entwicklen

Eine KEM-Rregion ist jeweils auf drei Jahre konzipiert. "Wobei das erste Jahr für die Entwicklung des Konzepts und der Maßnahmen reserviert ist, die dann in den Folgejahren umgesetzt werden sollen", erläutert Carolin Hofer, Managerin der Klima- und Energie-Modellregion. In Kürze werde es ein Treffen mit dem teilnehmenden Gemeinden geben, mit dem Ziel einer Bedarfserhebung. Hofer informiert die Bevölkerung über aktuelle Projekte, hält Vorträge in Schulen oder hält Information über Fördermöglichkeiten bereit.

Verlängerung in St. Veit

Die KEM-Region in Althofen ist bereits die zweite im Bezirk St. Veit. Seit Juni 2015 gibt es die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) St. Veit an der Glan. "Diese KEM-Region wird verlängert", verrät Andreas Duller, Geschäftsführer Regionalmanagement kärnten:mitte. In Kärnten gibt es bisher elf Klima- und Energiemodellregionen.


In Österreich gibt es derzeit 91 Klima- und Energiemodellregionen in 811 Gemeinden, die auf saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region setzen.
Ziel einer Modellregion ist die Nutzung der regionalen Strukturen und Ressourcen, in Kombination mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien und der Forcierung von energieeffizienzsteigernden Maßnahmen. Es geht auch um eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung – daher ist die Einbindung von lokalen Gewerbetreibenden und den Menschen in der Region ein ganz wesentlicher Aspekt.

Carolin Hofer ist seit September Modellregionsmanagerin, zu je 50 getragen von der Stadtgemeinde Althofen und dem Regionalmanagement kärnten:mitte. Ihr Büro befindet sich in Rathaus der Stadtgemeinde Althofen.
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