17.01.2018, 05:30 Uhr

Bezirk St. Veit: Straßensanierungen verschlingen viel Geld

Desolate Wege: Die Gemeinden Liebenfels, Gurk und Micheldorf müssen in diesem Jahr in Straßenprojekte investieren (Foto: Pixabay)

Gurk investiert in Hochwasserschutz, Liebenfels in Wohnbau, Micheldorf in Straßensanierungen.

MICHELDORF. In der Gemeinde Micheldorf stehen Arbeiten im Bereich Hochwasserschutz am Plan. "Der Dorfbach wird im Bereich Teichgrabenstraße saniert, um sicher für künftige Unwetter zu sein", erzählt Amtsleiterin Dunja Truppe. Die Kosten betragen rund 30.000 Euro.


Sanierung der Straßen

Zudem werden etwa 170.000 Euro für Straßensanierungen bzw. -adaptierungen im Ortsgebiet investiert. Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist das digitalen Leitungs- bzw. Kanalkataster. "Wir werden die Kanäle mit Videowagen befahren, um abzuklären, wo es Handlungsbedarf gibt. Durch diese Maßnahmen wird die Wasserversorgung optimiert, um auch auf Notfälle bestens vorbereitet zu sein", sagt Truppe.

LIEBENFELS. In der Gemeinde will man in diesem Jahr die Trinkwasserversorgung sicherstellen, Betriebe ansiedeln sowie eine Verkehrsumfahrung beim ehemalige Sägewerk-Areal realisieren. Weiters wird das Fernwärme-Projekt in Liebenfels vorangetrieben sowie Straßen und Wege saniert. Dazu zählt auch die Sanierung der Brücke in Zweikirchen.


Beliebte Wohngegend

"In diesem Jahr werden 21 Wohnungen an ihre neuen Besitzer übergeben", sagt Bürgermeister Klaus Köchl. Dem nicht genug, sollen 20 neue Wohnungen gebaut werden. Dazu ist eine Info-Veranstaltung geplant. Die Gemeinde hat aktuell an die 100 Wohnungssuchende. "Durch unsere gute Lage, der Nähe zu St. Veit, Feldkirchen und Klagenfurt, haben wir keine Abwanderung zu beklagen", freut sich der Bürgermeister. In diesem Jahr stehen wieder 20 Bauparzellen für Häuslbauer zur Verfügung. "Pro Jahr werden 20 bis 30 Häuser in Liebenfels errichtet", weiß Köchl.

GURK. Mitte des Jahres beginnt die Gurk-Verbauung. Start ist am Ortsbeginn, im Westen von Gurk. "Insgesamt belaufen sich die Kosten des Hochwasserschutzprojektes auf 5,1 Millionen Euro. 15 Prozent davon, also 765.000 Euro, muss die Gemeinde aufbringen", erklärt Amtsleiter Johann Schöffmann. Ausgelegt ist das Projekt auf vier bis fünf Jahre. Zusätzlich stehen in Gurk Straßensanierungen an. Ein großes Projekt ist die Errichtung eines Jufa-Hotels im Stiftsgebäude. "Obwohl dies kein Projekt der Gemeinde ist, ist für uns ist dieses Vorhaben enorm wichtig", sagt Schöffmann. Die Eröffnung ist noch heuer geplant.
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