15.01.2018, 09:35 Uhr

Das alte Rüsthaus war viel zu klein

Levi Prammerdorfer, Kommandant Josef Kropiunig und Alexander Welik beim Einräumen des neuen Rüsthauses

Das alte Rüsthaus war zu klein für die Feuerwehr. Neues bietet mehr Platz und optimale Lage.

ST. VEIT (vg). Die Feuerwehrmänner der Stadt St. Veit sind schon seit einigen Wochen im neuen Rüsthaus, jedoch wird die Räumung des alten Rüsthauses noch bis Ende März dauern. "Es hat sich in den letzten 40 Jahren einfach Vieles angesammelt, deshalb brauchen wir bis März oder Anfang April Zeit, um alles auszuräumen", so Kommandant Josef Kropiunig. Dinge, die wichtig für Einsätze sind, sind schon am neuen Standort zu finden. "Sachen, die man erst zu einem Unfall nachbringt, wie zum Beispiel Reserve- oder Katastrophenmittel sind noch im alten Haus", erklärt Kropiunig. Was aus dem alten Rüsthaus wird, ist noch unklar. Es wird noch in der Gemeinde überlegt und abgestimmt. 

Kein Außenlager mehr
Da das alte Gebäude einfach viel zu klein war, musste die Feuerwehr ein Außenlager in der Gewerbesiedlung mieten. "Wir hatte ein 350 Quadratmeter großes Außenlager angemietet, für einige Dinge, die wir nicht mehr unterbringen konnten. Da dann ein paar Männer bei einem Einsatz zuerst dorthin mussten, haben wir schon etwas Zeit verloren", so der Kommandant. Ebenso war der Platz für die Einsatzfahrzeuge ein großes Problem. Um diese in dem 400 Quadratmeter großen Gebäude unterzubringen, wurden die Autos in den Garagen hintereinander eingeparkt. "Auch das war sehr nervenaufreibend. Man musste zuerst mit den anderen Autos wegfahren, um mit dem benötigtem Fahrzeug zum Einsatz fahren zu können. Alles Probleme, die wir jetzt nicht mehr haben". 

Neue Lage ist nicht schlecht
Da viele der Feuerwehrmänner im Wayerfeld wohnen, ist der neue Standort nicht schlecht.  Die Kameraden, die dort wohnen, besetzen circa zwei Einsatzfahrzeuge , die schneller den Einsatzort erreichen, ebenso sind wir schneller, weil wir die Schnellstraßenauffahrt in Taggenbrunn nutzen können. Somit fallen viele Kreuzungen und der Bahnübergang weg", so Kropiunig. 

Museum im neuen Rüsthaus 
Etwas, dass das neue Rüsthaus mit sich bringt, ist das Feuerwehrmuseum. "Man darf sich das nicht wie ein öffentliches Museum vorstellen, das mit Eintritt besichtigt werden kann. Der Begriff bedeutet ja "Analyse des alten". Unser Museum ist für die Feuerwehrkameraden, jedoch kann jeder, der vorbeikommt, gerne einen Blick hineinwerfen", erklärt der Kommandant.
Das ist aber keine neue Idee der Feuerwehr. "In unserem alten Rüsthaus gab es ja auch schon ein Museum", erklärt Kropiunig. Umfassen wird das ganze Museum: alte Pumpen, eine aufgerissene Gasflasche, eine verbrannte Uniform, alte Atemschutzgeräte, eine uralte Kabelrolle, alte, vom Dienst ausgeschiedene Geräte und vieles mehr. 
"Es wird vieles darin zu finden sein, denn uns gibt es ja schon seit 1869. Dieses Museum soll vor allem auch den jungen Menschen zeigen, mit welchen primitiven Mitteln die Kameraden damals arbeiten mussten", so der Kommandant.
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