11.07.2016, 12:42 Uhr

Ein Jahr Pause für den Schultyp

Projektleiter: Lesjak, Mock, Holzinger und Mair

Die Volksschule in St. Veit zieht Bilanz über ein Jahr Ganztagsschule.

ST. VEIT (vg). Die Stadt St. Veit startete letztes Jahr mit dem Projekt " erstes Jahr verschränkte Ganztagsschule". Bei diesem Schultyp werden die Kinder, deren beide Eltern berufstätig sind, nach dem Unterricht weiterhin in der Schule betreut. Es gibt einen Wechsel von Unterricht und Freizeit. Nachmittags gibt es für die Kinder eine Lernzeit, sowie ein vielfältiges Freizeitangebot, welches mit Sport verbunden ist. Ebenso gibt es für die Kinder Kreativ-Fächer welche unterschiedlich gestaltet werden.

Erste Bilanz

22 Kinder haben in der Volksschule St. Veit die erste Klasse in dieser Schulform absolviert. Geleitet wurde das Projekt von Bürgermeister Gerhard Mock, Klassenlehrerin Andrea Holzinger, Direktorin der Volksschule St. Veit Christine Mair und Geschäftsführerin des Kindergarten BÜM Gabriella Lesjak. Um Bilanz zu ziehen, wurden die Eltern der Kinder befragt. Die Eltern finden die Ganztagsschule sinnvoll und finden den Wechsel von Unterricht und Freizeit gut. Ebenso finden sie, dass die Schule kein Stressfaktor ist, somit liegt auch eine klare Entlastung der Eltern vor. Auch das vielfältige Freizeitangebot in Verbindung mit Sport kommt sehr positiv bei den Eltern an.

Appell an das Land

"Ideal ist dieser Schultyp für Eltern die berufstätig sind", so Mock. "Die Kinder dürfen selber entscheiden, ob sie ihre Hausaufgabe machen und sind somit keinem Stressfaktor unterbunden". Heuer sei laut Mock keine neue Ganztagsschule zustande gekommen, deshalb startet man gemeinsam Öffentlichkeitsarbeit an Kindergärten, um die Eltern über das Angebot zu informieren. Mehr Unterstützung würde sich Mock vom Land Kärnten und Landesschulinspektor Karl Maier wünschen. Pro Ganztagsklasse werden Planstellen von zwei Lehrern benötigt, das sei derzeit nicht gegeben.
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