08.11.2016, 19:00 Uhr

Frauenstein: Beim Straßenbau gab's Landeshilfe

Baggerarbeiten auf der Verbindungsstraße zwischen Kraig und Meiselding: In den nächsten Tagen wird die Straße saniert

Knapp 800.000 Euro investiert Frauenstein in dringend notwendige Straßenbauprojekte.

FRAUENSTEIN. Was lange währt, wird endlich gut. So auch bei der Verbindungsstraße zwischen Kraig und Meiselding. Denn nach 47 Jahren steht der Abschluss der Sanierungsarbeiten unmittelbar bevor.


Bald wird asphaltiert

"Die Unterbauarbeiten konnten bereits im Vorjahr abgeschlossen werden. In wenigen Tagen erfolgt die Asphaltierung der 1,9 Kilometer langen Straße", erklärt Bürgermeister Harald Jannach bei einem Lokalaugenschein.
Tiefe Schlaglöcher und Spurrinnen gehören dann auf der viel befahrenen Straße endlich der Vergangenheit an. Das große Agrartechnik-Straßen-Projekt kostet in Summe mehrere Hundertausend Euro.

Große Projekte

Fertig asphaltiert konnte die Straße in die Innere Wimitz werden. Außerdem konnten viele Siedlungsstraßen in Kraig, Überfeld, Graßdorf und Sand saniert werden.
In die Finanzkasse hätte laut Jannach gespielt, dass die Asphaltpreise unvergleichlich nieder sind. "Wir konnten so mehr dringende Sanierungsarbeiten tätigen".
Ein spezielles Förderprogramm des Landes half bei den notwendigen Arbeiten ungemein: Denn aufgrund der schlechten Konjunkturlage und der damit einhergehende Arbeitslosigkeit wurde zur Belebung der Wirtschaft sowie des ländlichen Raumes das Förderprogramm "Kommunale Bauoffensive" ins Leben gerufen. Für die Bauoffensive des Landes Kärnten gibt es Lob vom Frauensteiner Bürgermeister. "Mit Mitteln der Kommunalen Bauoffensive konnten heuer in Frauenstein knapp 470.000 Euro verbaut werden", erklärt Jannach, dass das Land alle von der Gemeinde selbst aufgebrachten Mittel für Bauvorhaben verdoppelt hat.

Boom im Straßenbau

"Das hat in den Gemeinden einen Straßenbauboom ausgelöst", versichert Bürgermeister Jannach, dass dadurch den Gemeinden viel geholfen sei. Er hofft auf eine Weiterführung des Programms. "Es wäre wünschenswert, wenn das Land auch 2017 ein solches Paket schnüren würde", hofft der Frauensteiner Bürgermeister.
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