03.01.2018, 05:00 Uhr

Friesach: Historische Altstadt soll durch "Runse-Projekt" geschützt werden

Die historische Altstadt von Friesach ist durch Hochwasser gefährdet. Die Stadtgemeinde investiert in Schutzmaßnahmen (Foto: Stadt Friesach)

Die Stadtgemeinde investiert Millionen in den Hochwasserschutz.

FRIESACH. Hauptanliegen im kommenden Jahr ist in der Stadtgemeinde der Hochwasserschutz. Die Metnitz-Verbauung wird im nächsten Jahr weitergeführt.

Neues Hochwasserschutz-Projekt

Startschuss ist 2018 für ein neues Hochwasserschutz-Projekt, um die historische Altstadt zu schützen: Die Runse Friesach. Die Kosten allein dafür belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro, 380.000 Euro werden von der Stadtgemeinde finanziert. "Der Fokus auf die Hochwasserschutz-Projekte kommt nicht von ungefähr. Der Altstadt-Bereich ist massiv gefährdet, nicht nur durch Hochwasser, sondern vor allem durch Geröll und Erdrutsch", sorgt sich Bürgermeister Josef Kronlechner um die wertvolle Altstadt. "Außerdem schulden wir den Bürgern die Schutzmaßnahmen".

Hochwasserschutz Oberdorfer-Bachl

Zeitgleich mit dem Runse-Projekt wird das Oberdorfer-Bachl verbaut. Die Kosten belaufen sie hier auf 385.000 Euro, 35.000 Euro steuert die Stadtgemeinde bei.
"2018 starten die Planungen für die Verbauung des Zeltschach-Baches. Geschätzte Kosten sind fünf Millionen Euro", beziffert Kronlechner das Bauvorhaben.
Bei der BP-Tankstelle Friesach wird die Metnitzbachbrücke erneuert. Für die Gemeinde entstehen Kosten aufgrund der Verlegung der Wasserleitungen und des Gehsteiges.
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