05.02.2018, 10:27 Uhr

Gymnasium Tanzenberg wird fit für Europa

Präsentierten ihr Projekt: Schüler des BG mit Landesschulratspräsidenten, Erasmus+ Experten Günther Prommer, Direktor und Lehrerinnen (Foto: KK)

Tanzenberg hat erstes School to School Projekt in Kärnten

TANZENBERG (rl). Schüleraustauschprojekte gibt es viele, das Gymansim in Tanzenberg hat aber als einziges in Kärnten ein von der EU gefördertes Projekt bekommen. "Wir haben erstmals im Schuljahr 2014/15 ein Erasmus+ Projekt beantragt um unsre Schule fit für Europa zu machen", erzählt Projektleiterin und Italienisch-Lehrerin Sigrid Weitensfelder. Seitdem können jedes Schuljahr Tanzenberger Schüler an diesem internationalen Schüleraustauschprojekt teilnehmen und die Partnerschule in Perugia, besuchen. Die Jugendlichen werden dort in Gastfamilien untergebracht und von einer Lehrerin der Partnerschule betreut. Dabei können die Schüler zwischen zwei oder fünf Monaten Auslandsaufenthalt wählen oder an einer einwöchigen Gruppenreise teilnehmen. Seitens der EU werden Aufenthalts- und Reisekosten gefördert. Im Gegenzug kommen dann italienische Schüler für Wochen oder Monate nach Tanzenberg. "Die Gasteltern in Italien sind sehr bemüht und die Schüler gut aufgehoben", so die Lehrerin.

Gruppenreise
Bereits im Herbst wurde auch im Rahmen des Projekts eine einwöchige Gruppenreise mit der Bahn nach Perugia unternommen. "Die Schüler hatten dort die Aufgabe Videos und Fotos von vorgegebenen Themen aus dem Maturapool anzufertigen", erklärt die Pädagogin, "auf unserer speziell dafür gestalteten Website sind die Ergebnisse bereits zu sehen."

Präsentation
Nachdem das Bundegymnasium Tanzenberg das einzige Kärntner Gymnasium ist, das an einem Erasmus+ School to School Projekt verfügt, präsentierten die teilnehmenden Schüler dieses auch dem Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates, Rudolf Altersberger. "Es ist zu begrüßen, dass Gymnasien wie das BG Tanzenberg, nun auf den Erasmus+ Zug aufspringen und den Schülern diese einmalige Chance des Auslandsaufenthaltes bieten", so Altersberger.

Wichtige Erfahrungen
"Diese fünf Monate in Perugia waren für mich eine unvergessliche Zeit und eine immense Bereicherung in meiner persönlichen Entwicklung", schwärmt Schülerin Elke Leitner. "Diese Erfahrung bringt nicht nur berufliche, sondern auch private Vorteile", ergänzt Mitschülerin Judith Steinacher.
Derzeit sind Nadine Egger und Melanie Pirker aus Tanzenberg gerade für sieben Wochen in Perugia. "Wir sind ständig in Kontakt und es gefällt ihnen gut", freut sich die Projektleiterin.
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