25.10.2016, 11:32 Uhr

Raub in St. Veit: 32-Jährige St. Veiterin mit Softgun bedroht

Für den 28-Jährigen klickten die Handschellen. Die beiden anderen wurden auf freiem Fuß angezeigt (Foto: Symbolfoto: WOCHE)

Montag Abend beobachteten drei Burschen eine St. Veiterin bei einem Bankomaten am Hautplatz. Sie beschlossen darauf, die Frau auszurauben.

ST. VEIT. Montag um 20 Uhr, hielten sich im Sitzgarten eines Cafés am Hauptplatz in St. Veit ein 28-Jähriger Arbeiter, ein 15-jähriger Schüler, ein 18-jähriger Schüler und ein 20-jähriger Beschäftigungsloser auf. Dabei beobachteten die St. Veiter eine Angestellte aus St. Veit, die bei einer Bankfiliale am Hauptplatz bei einem Bankomaten Bargeld behob.

Zu Überfall angestiftet

Der 28-jährige wurde vom 15-jährigen und dem 20-jährigen angestiftet, unter Verwendung einer „Zombiemaske“ und einer Softgun-Pistole, die einer echten Pistole täuschend ähnlich war, die Angestellte zu überfallen und zu berauben.

Mit Umbringen bedroht

Der 28-jährige ging zur 32-Jährigen, forderte sie auf, ihm Bargeld auszuhändigen, anderenfalls würde er sie umbringen. Dabei richtete der den Pistolenlauf auf den Kopf der St. Veiterin. Als sich diese mit einem Fußtritt wehrte flüchtete der 28-jährige in Richtung seiner wartenden Freunde. Bargeld wurde nicht erbeutet.

Das Motiv: Geldnot

Am Hauptplatz befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Passanten. Die Frau verständigte via Notruf die Polizei. Die Sektorstreife der PI St. Veit/Glan konnte zu diesem Zeitpunkt lediglich vier junge Männer am Hauptplatz wahrnehmen. Bei einer Befragung als Auskunftsperson des ebenfalls noch am Hauptplatz anwesenden 28-jährigen St. Veiters verwickelte sich dieser in Widersprüche und gestand schlussendlich die Tat. Als Motiv wurde Geldnot angegeben.

Mann wohnt am Hauptplatz

Die Maske und die Softgun Pistole konnten im Keller des am Hauptplatz gelegenen Wohnhauses, in dem der St. Veiter eine Mietwohnung bewohnt, sichergestellt werden. Der 28 jährige wurde festgenommen und nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Die beiden anderen wurden auf freiem Fuß angezeigt.
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