05.06.2017, 20:34 Uhr

Vater werden ist viel leichter, als Vater sein

Charly Jerneischek mit Lebensgefährtin Kornelia Gratzer und ihrem gemeinsamen Sohn Rio

St. Veiter Architekt Charly Jerneischek entschied sich für die Väterkarenz.
Peter Pugganig

ST. VEIT. "Wir wollten uns immer gleichberechtigt um die Kinder kümmern", sagt Kornelia Gratzer, Lebensgefährtin von Charly Jerneischek.
"Meine Partnerin zu entlasten und unseren Nachwuchs im jungen Alter möglichst nahe zu sein", bringt der umtriebige St. Veiter seine Bewegründe die Väterkarenz in Anspruch zu nehmen auf den Punkt. Davon profitieren Tochter Mia im Alter von vier Jahren und Sohn Rio mit dreizehn Monaten.

Nicht selbstverständlich
Die berufliche Laufbahn zu unterbrechen um längere Zeit bei der Familie zu verbringen, das wird von Männern nach wie vor sehr zaghaft gemacht. Am ehesten von Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die danach wieder naht- und problemlos ihrem gewohnten Brotwerwerb nachgehen können. "Ich kann es trotzdem nur jedem Papa empfehlen, es ist einfach großartig das Aufwachsen der eigenen Kinder intensiv mitzuerleben", so Jerneischek.

Zitat, Charly Jerneischeck: "Die Väterkarenz hat mir die Leistungen der Mütter bewusst gemacht"


Karenzteilung
Die Karenz kann zwischen den Eltern der Kinder zwei Mal geteilt werden, das heißt, dass somit insgesamt drei Karenzteile zulässig sind (z.B. Mutter/Vater/Mutter). Zu beachten ist, dass jeder Teil mindestens zwei Monate dauern muss.
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