16.11.2016, 17:00 Uhr

Volksschule St. Salvator erhielt "gesunde" Plakette der Kärntner Gebietskrankenkasse

Schülerin Christina Groicher, Georg Steiner, Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse, Schüler Sebastian Delser, Schulleiterin Jutta Kogler, Pflichtschulinspektor Franz Fister, Schülerin Melanie Weißhofer, Bürgermeister Josef Kronlechner (Foto: KGKK)

Kärntner Gebietskrankenkasse zeichnet die VS St. Salvator als „G’sunde Lebenswelt Schule“ aus.

ST. SALVATOR. Für ihr nachhaltiges Engagement zum Thema Gesundheit bekam die VS St. Salvator von der Kärntner Gebietskrankenkasse als eine von acht Bildungseinrichtungen im Schuljahr 2016/2017 die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ verliehen.

Vier Jahre dauernder Prozess

„Schulen haben die Chance, vier Jahre an dem Prozess teilzunehmen. Nach zwei Projektjahren bekommen sie die Möglichkeit, die Plakette ‚G’sunde Lebenswelt Schule‘ zu beantragen und verpflichten sich für weitere zwei Jahre, den Weg der Gesundheitsförderung zu beschreiten“, KGKK-Obmann Georg Steiner. Mit dieser Plakette zeichnet die Kärntner Gebietskrankenkasse im Schuljahr 2016/17 acht Projektschulen für ihr nachhaltiges Engagement aus. Eine davon ist die Volksschule St. Salvator.

Plakette übergeben

Als Anerkennung für das Engagement im Zeichen der Gesundheit übergab Steiner heute die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ an die Schulleiterin der VS St. Salvator, Jutta Kogler. Die Plakette ist ein sichtbares Zeichen und eine Anerkennung für Lehrer und Schüler, die ihre Lebenswelt auch weiterhin gesund gestalten.

Schwerpunkte an der Schule

Die Bildungseinrichtung setzt eine Reihe von besonderen Schwerpunkten und gesundheitsfördernden Maßnahmen. Als Motto hat sie für das Projekt „Gesunde Schule – Stärkung, Verbesserung und Erhaltung der körperlichen Gesundheit“ gewählt. Zu den Initiativen zählen „Gesund durch Bewegung“ sowie „Gesunde Ernährung“. Ein weiterer Schwerpunkt wird mit Suchtprävention gesetzt. Dabei achten die Pädagogen auf die Stärkung des Selbstwertes zur Vorbeugung gegen Suchtverhalten. Mit den Auswirkungen von Umwelteinflüssen können sich die Schüler im Rahmen eines Lärmworkshops der AUVA auseinandersetzen. Außerdem befasst sich die Volksschule St. Salvator intensiv mit dem Themenbereich der psychosozialen Gesundheit. Ferner wirkt die Volksschule an örtlichen Veranstaltungen mit.


Das Programm
Seit zwölf Jahren bietet die KGKK ein Programm zur Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen mit dem Titel „G’sunde Lebenswelt Schule“ an. Expertinnen der Service Stelle Schule unterstützen Schüle und Lehrer bei der Umsetzung. „Ziel dieses Angebotes ist es, die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken“, informiert KGKK-Obmann Georg Steiner.

Insgesamt haben sich in den zwölf Jahren 120 Schulen zur „G’sunden Lebenswelt“ entwickelt und eine Urkunde erhalten. Mit der Plakette, die es seit 2013 gibt, wurde das Programm erweitert. „Die Schulen müssen bestimmte Qualitätskriterien, wie unter anderem Qualitätsmanagement, die Beteiligung der Schulbelegschaft am Gesundheitsförderungsprozess, die Erstellung einer Jahresplanung sowie die Dokumentation durch Abschlussberichte erfüllen“, erklärt Steiner. Damit soll die Nachhaltigkeit sichergestellt werden. Bisher haben sich 32 Schulen für den vier Jahre dauernden Prozess entschieden.
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