16.11.2016, 15:00 Uhr

Wenn das Geld oft nicht reicht

94.000 Menschen in Kärnten sind im Jahr 2015 armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Tendenz steigend (Foto: Pixabay)

361 Klienten wurde bei der Caritas-Lebensberatung St. Veit geholfen.

ST. VEIT. 94.000 Menschen in Kärnten sind im Jahr 2015 armuts- oder ausgrenzungsgefährdet – um 6.000 Menschen mehr als 2014. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus Ein-Eltern-Haushalten, Alleinerzieher, Mehrkindfamilien und Menschen mit Migrationshintergrund.
Das kärntenweite Bild spiegelt sich auch im Bezirk St. Veit wider. "Das Geld reicht ganz oft nicht bis ans Monatsende“, weiß Christian Eile als Bereichsleiter für Menschen in Not. 2.140 Bedürftige haben allein im ersten Halbjahr 2016 bei den Sozialberatungsstellen der Caritas Hilfe gesucht. Sie konnten mit Beratung oder finanziellen Überbrückungshilfen unterstützt werden.

Hilfe in St. Veit

Oft treten finanzielle und seelische Not leider gemeinsam auf. 361 Klienten wurde im Vorjahr in 1.804 Familienberatungs- und Psychotherapiestunden der Caritas-Lebensberatung in St. Veit geholfen.
"Dabei ging es um berufliche Themen, wie beispielsweise Jobverlust oder das Ausharren müssen an einem Arbeitsplatz, weil es wenig Alternativen gibt. Familiäre Konflikte, Fragen der Partnerschaft und Erziehung stehen ebenso oft im Mittelpunkt der Beratung sowie seelische oder finanzielle Belastungssituationen und Krisen“, sagt St. Veits Stellenleiterin Maria Egger.
Die Caritas sammelt im November für Menschen in Not in Kärnten im Zuge ihrer Inlandskampagne. Infos: www.caritas-kaernten.at.
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