14.10.2014, 15:00 Uhr

Die Anzeige ist kein Grund für Rückzug

Die Blauen wollen, dass Stefan Pirker weiter im Gemeindeamt als Vizebürgermeister sitzt

Der Liebenfelser Vize Stefan Pirker will sich nicht zurückziehen. Er könnte blauer Spitzenkandidat werden.

LIEBENFELS. Mitte Juli sah sich der Liebenfelser Vizebügermeister Stefan Pirker mit einer anonymen Anzeige konfrontiert. Ein Unbekannter unterstellte dem FPÖ-Politiker, dass er sich negativ über beeinträchtigte Menschen geäußert hätte. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

"Bleibe in der Politik"

Der Beschuldigte will sich nicht aus der Politik zurückziehen. "Wenn ich mich jetzt zurückziehe, hätten die gewonnen, die es nicht gut mit mir meinen", sagt Pirker. Ob er bei der Gemeinderatswahl als blauer Spitzenkandidat ins Rennen geht, lässt Pirker noch offen. "Das muss der Gemeindeparteivorstand entscheiden", erklärt Pirker.

Partei steht zu Pirker

Der Chef der Freiheitlichen in Liebenfels, Ferdinand Roth, steht zu Pirker. "Wenn sich die Anschuldigungen in Luft auflösen, ist er unser Spitzenkandidat", sagt Roth und weiter: "Die Streitereien sind nun Geschichte. Wir freuen uns, dass wir einen jungen Vizebürgermeister gefunden haben."
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