14.09.2017, 08:07 Uhr

Der Fechtclub Althofen ist einfach klasse

Die Fechter tragen unter anderem eine Maske mit einem Gitter als Gesichtschutz. Der Hals ist durch Kragen und Latz geschützt (Foto: Fechtclub Althofen)

Der Fechtclub Althofen startet in die neue Saison. Degen- und Florettfechten werden angboten.

ALTHOFEN. Der Fechtclub Althofen wird von einem Trainer mit 20 Jahren Berufserfahrung betreut: Emil Dumitreci trainiert mit den Fechtern von Althofen nun seit zweieinhalb Jahren.

Erfolgreicher Club

"Ich traue mich zu sagen, wir sind so erfolgreich, weil unser Trainer großes Engagement zeigt und auf jeden individuell eingeht und fördert", so Elisabeth Pankratz, Obfrau des Fechtclubs Althofen. Der Fechtclub hat allein in diesem Jahr schon 20 Medaillen gewonnen und war schon zweimal der erfolgreichste Fechtclub von Österreich. "Ebenso haben wir mehrere Fechter, die in der österreichischen Rangliste vorne mit dabei sind", weiß Pankratz.
Montags, mittwochs und freitags verwandelt sich der Turnsaal der HAK-Althofen zum Trainingssaal des Fechtclubs Althofen. "Montag und Mittwoch trainieren wir von 17.30 Uhr bis 20 Uhr, freitags von 16.30 Uhr bis 20 Uhr", so Elisabeth Pankratz, Obfrau des Fechtclubs Althofen.


Training mit drei Teilen

Die Saison des Fechtclubs startet mit Schulbeginn. "Allen Anfängern raten wir, zum Schulbeginn einzusteigen, jedoch ist ein Einstieg unter dem Jahr auch möglich", erklärt Pankratz. Das Training an sich besteht aus drei Teilen, begonnen wird mit der Aufwärmphase. Hier geht es darum, dass sich die Fechter mit fechtspezifischen Übungen aufwärmen und für die komplexen Bewegungsabläufe bereit sind. Darauf folgt der Hauptteil, hier geht es um das Fechten an sich. Schlussendlich folgt das "Cool down". "Dies dient zum Runterkommen und wird spielerisch durchgeführt", erklärt Pankratz.
Das Fechten ist ein sicherer Sport.

Gut ausgestattet

Die Fechter sind gut ausgestattet und tragen eine Hose, Stutzen, eigene Fechtschuhe, Fechtjacke, darunter eine Unterziehjacke, am Kopf eine Maske mit einem Gitter als Gesichtschutz, der Hals ist durch Kragen und Latz geschützt.
Die Sportler tragen außerdem Handschuhe, die Glocke am Ende des Schwertes schützt die Hand. Die Mädchen müssen immer einen Brustschutz tragen. "Diesen empfehlen wir den Burschen auch. Am Anfang wird die Kleidung von Fechtclub zur Verfügung gestellt, wenn die Sportler aber auch bei Tunieren mitmachen, ist eine eigene Ausstattung erforderlich", erklärt Pankratz.


Degen- und Florettfechten

Im Fechtclub Althofen kann man Degen- und Florettfechten. "Waffe, die Treffläche und das taktische Verhalten unterscheidet sich".
Beim Fechten sind die Sportler verkabelt. Das Kabel, das mit dem Degen verbunden ist, zeigt die Treffer an.
"Da es leider Kinder gibt, die das Talent zum Sport haben, aber die finanzielle Unterstützung fehlt, bin ich unseren Hauptsponsoren sehr dankbar", sagt Pankratz.


Komplexer Sport

Der Fechtclub Althofen wurde vor 45 Jahren gegründet und umfasst 44 Mitglieder. Die Mitglieder bestehen aus C-Fechtern, B-Fechter, Kadetten und einem Junior.
"Fechten ist ein sehr komplexer Sport, aber innerhalb von einem Jahr kann man sich durch gutes und fleißiges Training ein gutes Fundament und die Grundkentnisse aneignen", erklärt Elisabeth Pankratz. Der Sport umfasst eine Hand und Fußkoordination, eine gute Reaktion, Paraden und viel mehr.
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