16.05.2018, 16:00 Uhr

Rallye: "Local Heroes" fordern Neubauer, Rigler und Co

Neben Leitgeb und Kramer starten auch R-5-Piloten wie Neubauer, Zanon und Rigler bei Rallyesprint.

ST. VEIT (stp). Ab 11 Uhr wird es am Samstag für die rund 70 Rallye-Piloten ernst, die im Gurk- und Glantal ihre Boliden bis auf das Maximum bringen werden. Der 1. Murauer Rallyesprint wird an einem Tag in vier Sonderprüfungen abgehalten und verspricht schon wegen dem hochkarätigen Teilnehmerfeld mehr als nur Spannung. "Aus Veranstaltersicht ist das natürlich spitze", sagt Organisator Michael Uschan.

Staatsmeister Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5) hat sich kurzfristig für einen Start in St. Veit entscheiden. Zudem sind Bernd Zanon (Peugeot 208 R5), Gerald Rigler (Ford Fiesta R5) und Markus Steinbock (Hyundai New Gen i20 R5) mit einem R-5-Auto angemeldet. Auch vier S-2000-Boliden - darunter Heinz und Karl-Heinz Leitgeb aus St. Veit - sind am Start.

Familienduell zum Rallye-Abschied

Beide fahren mit einem Peugeot 207 S2000. "Das wird sicher spannend. Ich glaube ja, dass mein Sohn schneller sein wird", sagt der 50-jährige für den der Sprint die wohl letzte Rallye sein wird. Einen Top 10 Platz peilt Leitgeb dennoch an. "Mit Kurt Jabornig bin ich meine erste Rallye gefahren. Deshalb ist er auch bei meiner letzten mein Co-Pilot."

Sohn Karl-Heinz sitzt zum ersten Mal in einem S2000. "Nicht viele haben die Möglichkeit in so einem Auto zu starten. Deshalb wird das für mich und meine Schwester Jasmin am Beifahrersitz vor heimischen Publikum sicher etwas Besonderes." Auch das direkte Duell mit seinem Vater hat er im Hinterkopf. "Da wir beide mit dem gleichen Auto fahren wird es spannend zu vergleichen, wer schneller ist", schmunzelt Karl-Heinz, der sich auch auf die neue Sonderprüfung von Hart nach Gradenegg freut. 

"Highlander" Kramer peilt den Sieg an

Genau dort hat Alfred Kramer (Mitsubishi Lancer Evo 6,5) vor vielen Jahren seinen Spitznamen "Highlander" erhalten. "Es kann schließlich nur einen geben der diese SP gewinnt", sagt der Local Hero. An seiner Seite wird Rallyesprint-Organisator Michael Uschan am Co-Pilotensitz Platz nehmen. "Wir haben über 10 Leute, die während dem Rennen für den Ablauf zuständig sind", betont Uschan. Kramer peilt trotz des starken Teilnehmerfeldes eine Top-Platzierung an. "Wir fahren zu Hause natürlich auf Sieg, obwohl viele modernere und schnellere Autos mit wirklich guten Fahrern am Start sind die sich ja dann den 2. Platz untereinander ausmachen können", lacht der Highlander. 

Viele Piloten kommen gerne wieder

Auch wieder mit dabei ist der Behindertensportler Reini Sampl in seinem seriennahen Audi TTS. Im Jahr 2015 hat Sampl in St. Veit ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen, nun kehrt er mit seiner deutschen Co-Pilotin Tina Annemüller an den Ort seiner ersten Rallye zurück. "Die Prüfungen hier sind mega cool und die Veranstalter stellen ein perfektes Event für uns Fahrer aber auch für die Zuseher auf die Beine.", sagt Sampl. Mit Günther Knobloch (Subaru WRX STI) und Dani Fischer (Subaru Impreza) kommen auch die beiden letzten Sieger aus den Jahren 2015 und 2016 wieder zurück nach St. Veit. 

St. Veiter Power auch in den Vorausautos

Der St. Veiter Hannes Pink mit Co-Pilot Udo Butollo startet mit seinem Lancia Delta Integrale in der Klasse der Historischen Fahrzeuge. Klaus Demuth gibt in seinem Renault Clio Ragnotti mit Co-Pilotin Lisa Holzer Gas. 

Doch nicht nur die Startliste der Rennfahrer hat namhafte Piloten zu bieten. Auch bei den Vorausautos sind die St. Veiter groß dabei. So wird der mehrfacht Autocross Staatsmeister aus Meiselding, Walter Marcher, mit einem Porsche 911 über die Strecke fegen. Auch Erich Haberl ist mit einem Porsche 911 dabei. Und: Ex-Organisator Wolfgang Troicher nimmt in einem Mitsubishi Lancer Evo VII Platz.

Das muss man noch zur Rallye wissen

Aufgrund der Sonderprüfungen beim Murauer Rallyesprint St. Veit, der am Samstag, dem 19. Mai 2018, stattfindet, kommt es zu folgenden Straßensperren:

• 10.30 bis 14.30: Rastenfed bis Straßburg (Start: L 67b Gunzenberg Str.)
• 15 Uhr 30 bis 19 Uhr 45:Schaumboden bis Gradenegg (Start: L 93a Steinbichler Str.)

Zeitplan: Rallyesprint
11: Start in St. Veit (Rennbahn)
11.20: SP1 Rastenfeld - Straßburg
12: Regrouping (Straßburg)
13.05: SP2 Rastenfeld - Straßburg
14.05: Regrouping (Rennbahn)
14.55: Servicezone (Rennbahn)
16.20: SP3 Schaumboden
- Gradenegg
17: Regrouping (Liebenfels)
18.15: SP4 Schaumboden
- Gradenegg
18.55: Zielankunft (Rennbahn)

Wichtige Startnummern
Hermann Neubauer (#60), Bernd Zanon (#1), Gerald Rigler (#2), Alfred Kramer (#3), Dani Fischer (#6), Günther Knobloch (#7), Heinz Leitgeb (#8), Markus Steinbock (#10), Karl-Heinz Leitgeb (#12), Reini Sampl (#15), Klaus Demuth (#37), Hannes Pink (#93/H), Ferdinand Mitterbacher (#94/H)

Nennliste, Zeitplan, Live-Resultate: http://www.rallyesprint-stveit.at/2018/index.php
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