15.09.2016, 08:00 Uhr

Alles dreht sich um den Werkstoff Glas

In der Glaserei wird der Rohstoff von Andreas Plieschnegger weiterverarbeitet. Zu Bruch geht selten etwas

Bei der Firma Wildhaber in St. Veit ist Glas allgegenwärtig. Die WOCHE bekam einen Einblick.

ST. VEIT (stp). Neben Chefin Edith Wildhaber sind drei weitere Mitarbeiter verantwortlich, dass im Glaserei-Betrieb aus St. Veit alles rund läuft. Die WOCHE erhielt einen Einblick in die Produktionsabläufe der Firma.

Spezielle Werkzeuge

"Wir sind nicht nur Glaserei, sondern auch Schlosserei und arbeiten daher auch mit Stahl", erzählt Edith Wildhaber. Da der Rohstoff Glas mitunter sehr empfindlich ist, braucht es in der Produktion auch spezielle Werkzeuge. "Geschnitten wird bei uns alles mit der Hand. Wir haben aber zum Beispiel auch eine Waschmaschine für das Glas. Es ist sehr wichtig, dass alles sauber ist", meint Wildhaber.

Geliefert bekommt man das Glas vom Großhändler. Danach wird es in der eigenen Werkstatt weiterverarbeitet. "Tischplatten, Spiegel, Türen, aber auch Spritzschutz für Duschen sind sehr gefragt. Die Kombination Stahl und Glas bei Carports oder Balkonen wird auch immer gefragter", schildert Wildhaber.

"Es geht selten was zu Bruch"

Wie oft in der Produktion etwas zu Bruch geht? "Sehr selten. Auch beim Transport passiert wenig. Wenn etwas schiefgeht, dann am ehesten beim Ausmessen. Handelt es sich dabei dann um Sicherheitsglas, kann man es nicht mehr verwenden", erklärt die Chefin.

Dass Glas nicht mehr rein für Fenster oder dergleichen ist, weiß die Expertin genau: "Glas ist so ein wunderschöner Werkstoff, mit dem man sehr viel mehr machen kann. Durch Sandstrahlarbeiten können wir verschiedenste Motive in das Glas prägen – etwa bei Innentüren."
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