10.08.2018, 11:00 Uhr

Bowen-Technik für das Kiefergelenk

In ihren neuen Räumlichkeiten fühlt sich Anneliese Maier-Grojer wohl. Die St. Veiterin ist in der originalen Bowen-Technik ausgebildet und bietet Behandlungen an

Die St. Veiterin Anneliese Maier-Grojer behandelt Menschen mit der originalen Bowen-Technik.

ST. VEIT (stp). Die St. Veiterin Anneliese Maier-Grojer hat sich Anfang Juli selbstständig gemacht. Sie bietet Behandlungen mit der originalen Bowen-Technik an. "Es ist eine alternative Heilmethode. Mit Griffen an bestimmten Körperstellen setze ich Impulse frei, die die Selbstregulation ankurbeln", beschreibt sie ihre Tätigkeit.

Bowtech für Kiefergelenk

Die angesprochenen Stellen finden sich am ganzen Körper. So könne sie bei jeder Art von Beschwerden unterstützen. Besonders spezialisiert hat sie sich jedoch auf das Kiefergelenk. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit in der Zahnarztpraxis ihres Bruders Dr. Alois Maier hat sie einen besonderen Bezug zu derartigen Beschwerden. In Kärnten wende kein anderer die Bowen-Technik am Kiefer an.

"Es befinden sich viele Nerven im Kiefergelenk. Auch andere Beschwerden abseits des Kiefers wie Tinnitus, Verspannungen oder Migräne können von dort ausgehen", sagt sie. Nachdem das Kiefer in die richtige Position gebracht wurde, kann die Bowen-Technik dort unterstützend zu zahnärztlichen Regulierungen eingesetzt werden. "Im Vorfeld wird alles kinesiologisch getestet, um die richtige Anwendung zu finden", sagt Maier-Grojer und weiter: "Danach setze ich die passenden Griffe ein."

Ihren Behandlungsraum hat Maier-Grojer im gleichen Gebäude in der Grabenstraße untergebracht, in dem auch ihr Bruder seine Ordination hat. Bei ihm ist sie nach wie vor tätig und arbeitet auch mit einigen seiner Patienten zusammen.
Zudem habe sie eine Ausbildung in traditioneller tibetischer Medizin und arbeitet viel im Bereich Ernährung und Lebensstil.

Die Bowen-Technik könne bei Personen in jedem Alter angewandt werden, auch bei Babys funktioniere die Methode sehr gut. "Man sollte mindestens zwei Mal zu einer Behandlung kommen. Erst dann sieht man, ob es was bringt", sagt Maier-Grojer.
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