23.09.2014, 10:13 Uhr

Experte glaubt an die Wende

Sonnenkraft-Geschäftsführer Gerhard Mikl vor der Niederlassung in St. Veit: "Wir setzen auf Komplettlösungen." (Foto: Sonnenkraft)

In der Solar-Branche soll es wieder bergauf gehen. In der "Sonnenkraft" glaubt man an die Trendwende.

Seit 1993 ist St. Veiter Unternehmen "Sonnenkraft" in der Branche erfolgreich unterwegs. "Wir haben uns zum Spezialisten für erneuerbare Energien entwickelt", so Geschäftsführer Gerhard Mikl – er ist seit über zwölf Jahren im Unternehmen tätig.
Anfang des Jahres wurde Sonnenkraft im Zuge eines Management buy outs durch Primus Spitzer vom dänischen Eigentümer "SolarCap“ erworben. Damit ist die Firma wieder zu 100 Prozent in heimischer Hand.
"Aufgestellt" ist die Sonnenkraft aber nach wie vor "europaweit", so Mikl. Über hundert Mitarbeiter sind bei den St. Veitern beschäftigt, 60 davon in Kärnten. Die übrigen Dienstnehmer sind in den sieben Niederlassungen in Europa tätig.
Die gesamte Branche blickt auf schwierige Jahre zurück. Doch nun soll es wieder bergauf gehen. "Wir sind von der Trendwende überzeugt", so Mikl. "Langfristig gesehen führt an der Sonnenenergie kein Weg vorbei."

"Energie optimal nutzen"
Die Ausrichtung ist für Geschäftsführer Mikl klar: "Wir bieten Komplettpakete an", erklärt er. Von Solarwärme über Photovoltaik bis hin zur Wärmepumpe. "Wir sehen es als unsere Aufgabe, die erneuerbaren Energien möglichst optimal zu und für jedem Haushalt die passende Lösung zu liefern."
Bei Ihrer Arbeit versteht sich das Team auch als Botschafter. "Viele Menschen wissen nicht über die Fördermöglichkeiten Bescheid", kennt Mikl den Markt. 35 Prozent der Investition fördere das Land (Wohnhaussanierung) auf zehn Jahre; eine weitere Förderung kommt vom Bund. Mikl: "Damit hat sich eine Anlage in weniger als zehn Jahren amortisiert." Zum Beispiel könne man in Verbindung mit einer Heizungsunterstützten Solaranlage und einer Ölheizung bis zu 50 Prozent der Ölkosten sparen.

Technik entwickelt sich
"Unsere Vision ist es, Eigenheime in ihrer Energie unabhängig zu machen", blickt Mikl in die Zukunft. Der Wirkungsgrad der Anlagen sei bereits ziemlich hoch. "Jetzt geht es um Speichersysteme und Anlagen zum Managen von Energien, je nach Zeitpunkt des Verbrauchs", erklärt er.


Zur Sache:
Das Unternehmen "Sonnenkraft" wurde 1993 in St. Veit gegründet. Heute arbeiten in der Herzogstadt 60 Mitarbeiter. Weitere in den Niederlassungen in Europa.

"Sonnenkraft" ist mit Geschäftsstellen in Deutschland, Frankreich, Dänemark, Italien, Spanien, Portugal und der Schweiz vertreten.

Heute setzt "Sonnenkraft" auf komplette Systemlösungen für die Nutzung von Sonnenenergie. "Sie haben eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr", so Geschäftsführer Gerhard Mikl.

In Österreich hat das Unternehmen einen Marktanteil von rund 20 Prozent.

Die steckerfertigen Anlagen werden bei Sonnenkraft entwickelt und außer Haus produziert. "Wir lassen die Geräte in Europa fertigen", so Mikl.
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