21.10.2014, 13:11 Uhr

Kein Trübsal nach Austritten

Wollen die Norische Region nach vorne bringen: Hotelier Illmar Tessmann und die Obfrau des Verbandes Gabriele Dörflinger

Norische Region stellt sich neu auf. Projekte sollen Arbeitsplätze bringen. Stärkerer Regionalbezug.

GÖRTSCHITZTAL. Die Austritte mehrerer Gemeinden aus dem Regionalverband Norische Region lassen Obfrau Gabriele Dörflinger kalt. "Wir wollen den Verband nun neu aufstellen und das Augenmerk auf die Kerngemeinden lenken", sagt Dörflinger. Auch Hotelier Ilmar Tessmann kann den Austritten etwas Positives abgewinnen. "Die Region war einfach zu groß, es war oft schwierig, alle Interessen unter einen Hut zu bringen", erklärt der Hotelier, und weiter: "Wir wollen die regionalen Betriebe und Vereine mehr einbinden."

Projekte entwickeln

Konkret wird derzeit an mehreren Projekten gearbeitet, die sich mit dem Tourismus und Kleingewerben beschäftigen. "Wir wollen die Konzepte im nächsten Jahr einreichen. Träger soll die Norische Region sein", erklärt Dörflinger, und weiter: "Ein Ziel ist es, nachhaltige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen." Im Tourismus will man vor allem auf die Saualm setzen. "Wir wollen sie als Balkon Kärntens vermarkten", erklärt Tessmann. Die Touristen will man im Sommer für das Wandern und im Winter mit Skitouren anlocken. "Es ist auch eine App in Planung. In der alle Angebote in der Region zu finden sind", sagt Dörflinger.

Online-Shop in Planung

Beim Vertrieb will man nun verstärkt aufs Internet setzen. Geplant ist ein Online-Shop, in dem man alle regionalen Produkte kaufen kann. Die Bestellungen können abgeholt oder versendet werden.
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