24.10.2016, 14:43 Uhr

Sparen ist eine Frage der Sicherheit

Vor dem Weltspartag: Diethard Theuerman, Gabriele Semmelrock-Werzer, Rudolf Köberl (Foto: Sparkasse/fritzpress)

Kärntner legen pro Monat durchschnittlich 219 Euro auf die Seite. Hauptgrund: Notgroschen.

KÄRNTEN. Die Kärntner Sparkasse präsentiert eine Studie über das Sparverhalten. Fazit: Es ist den Kärntnern sehr wichtig. "Die Sicherheit steht im Mittelpunkt", weiß Vorstandsdirektorin Gabriele Semmelrock-Werzer. Der häufigste Spargrund ist der sogenannte Notgroschen.
Kärntner nehmen also niedrige Zinsen in Kauf. "Man muss ein gewisses Risiko eingehen, wenn man den Wert des Geldes erhalten möchte", weiß Rudolf Köberl, Leiter des Privatkundengeschäfts. Das allerdings tun wenige. 79 Prozent sind sicherheitsbetonte Sparer. Lediglich drei von 100 sind risikobereite Spekulanten. Sicherheit ist auch bei der Wahl der Sparform entscheidend: 72 Prozent lassen sich in der Bank beraten.

Zur Sache - Sparen in Kärnten

Im Durchschnitt sparen Kärntner 219 Euro pro Monat. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Durchschnitt bei 129 Euro.

Sieben von zehn Kärntnern ist sparen sehr oder ziemlich wichtig.

81 Prozent der Kärntner sparen auf einem Sparbuch oder mit einer Sparkarte.

68 Prozent setzen auf einen Bausparvertrag.

47 Prozent lassen ihr Geld einfach auf dem Girokonto liegen.

Rund 40 Prozent der Kärntner würden Wertpapiere kaufen, wenn sie mehr darüber Bescheid wüssten.
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