Clowndoctors: Seit 20 Jahren unterwegs mit "roten Nasen"

Beim Jubiläumsfest gab es viel Zeit zum Spaßen! So soll es die nächsten 20 Jahre weitergehen.
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  • Foto: Birgit Dietze-Mellak
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

LEOBEN, WIEN. Diese Partnerschaft kann sich sehen lassen: Im Herbst 1997 haben "Rote Nasen Clowndoctors" das Landeskrankenhaus Leoben zum ersten Mal besucht. Seither sind die Clowns wöchentlich in der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im Einsatz, um jungen Patienten fröhliche Momente zu schenken und sie mit der Kraft des Humors zu stärken. Knapp 80.000 kranke Kinder wurden seit der ersten Clownvisite vor 20 Jahren von ihnen besucht. Ein weiterer Grund zu feiern: Ab Jänner 2018 besuchen die Clowns  zusätzlich die Ambulanzen des Hauses.

Humor und viel Gefühl

Jeden Mittwochnachmittag besuchen "Rote Nasen Clowndoctors" das Landeskrankenhaus Hochsteiermark am Standort Leoben. Zu zweit sind die Clowns auf den Stationen der Kinder- und Jugendheilkunde im Einsatz. Bevor sie zu den Kindern gehen, bekommen sie von der Stationsleitung die wichtigsten Informationen über das Befinden der Patienten, um bei ihrem Besuch bestmöglich auf sie eingehen zu können. Und dann folgt: Improvisation, Fröhlichkeit, Empathie, Humor und viel Gefühl.

Dank und Anerkennung

Für den Jubiläumsbesuch zur 20-jährigen Zusammenarbeit haben sich die Clowndoctors etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Das steirische "Rote Nasen"-Bläserduo verstärkte die beiden Clowns im Einsatz. Mit fröhlichen Klängen in den Spitalsgängen konnte also gerechnet werden. Mitarbeiter, Patienten und Angehörige konnten hautnah miterleben, was es bedeutet „Lachen ins Spital“ zu bringen und wurden natürlich eingeladen mitzufeiern. „Wir möchten uns herzlich für die professionelle und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Leitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landeskrankenhauses Leoben bedanken. Dadurch ist es möglich, dass wir den Patienten wöchentlich fröhliche und stärkende Momente schenken können. Wir freuen uns, dass wir im neuen Jahr auch die Ambulanzen besuchen dürfen und somit noch mehr kranke Menschen mit unserem Humor erreichen können“, sagte Joe Hofbauer, langjähriger "Rote Nasen"-Clown und regelmäßig im LKH Leoben im Einsatz.

Seele und Gesundheit

„Diesen Dank möchten wir uneingeschränkt erwidern“, betonte Abteilungsvorstand Reinhold Kerbl. „Nicht nur unsere Patienten freuen sich auf den Besuch unserer lustigen Kolleginnen und Kollegen, auch das Personal genießt diese Aufheiterung im großteils recht ernsten Alltag. Und es ist ja auch wissenschaftlich belegt, dass Freude und Lachen nicht nur der Seele gut tun, sondern auch die körperliche Gesundheit fördern.“ 

Über "Rote Nasen Clowndoctors"

Eine fremde Umgebung, Angst vor einer Operation oder unangenehmen Untersuchungen, lange Tage im Krankenhaus: das verängstigt Kinder, aber auch viele Erwachsene. Genau da setzt die Arbeit von Rote Nasen Clowndoctors an, wenn sie kranke Kinder und leidende Menschen im Spital besuchen. Mit Lachen, Liedern, Zaubertricks oder einfach nur mit einfühlsamer Zuwendung bringen Rote Nasen in solchen Situationen Momente des Glücks und neue Leichtigkeit. Sie sind keine ÄrztInnen, sondern speziell ausgebildete KünstlerInnen. Sie verschreiben keine Medikamente, ihre Medizin ist der Humor. Angst und Schmerzen sind dann oft schnell vergessen, und zurück bleiben strahlende Gesichter und eine fröhliche Atmosphäre.
 Rote Nasen Clowndoctors wurde 1994 in Österreich gegründet – 66 Clowns haben 2016 in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland, Kärnten, der Steiermark, und in Tirol in 43 Spitälern bei über 4000 Clowneinsätzen knapp 167.000 humorbedürftige Kinder, Erwachsene und SeniorInnen besucht. Das Rote Nasen Kinder- und Jugendheilkunde Betreuungsangebot wurde 2016 um das Projekt „Kooperation im Behandlungsalltag“(KIB) erweitert. Dabei werden die Clowns vom medizinischen Personal gezielt zu Therapien und teils schmerzhaften Behandlungen hinzugezogen.

Noch mehr über die "Rote Nasen Clowndoctors" erfahren Sie hier.

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