Positives Denken für Kinderköpfe
Ein zauberhaftes "Krafttraining" für schwierige Zeiten

Inspirationsquelle und schärfste Kritikerin: Margit Wickhoff mit ihrer Tochter Emilia
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  • Inspirationsquelle und schärfste Kritikerin: Margit Wickhoff mit ihrer Tochter Emilia
  • Foto: federmaus.at
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Am Anfang war das Rad – so könnte man die Entstehung des Kinderbuchs "Emma und die Federmaus: Der 'Ich kann es'-Zauber" beschreiben. "Meine Tochter Emilia und ich haben das Radfahren geübt und da ist sie an den Punkt gelangt zu sagen: 'Ich kann das nicht'. Diese Einstellung wollte ich ändern", erinnert sich Margit Wickhoff an das Jahr 2015 zurück. "Also habe ich damals spontan den 'Ich kann es-Zauber' erfunden." Ein Erfolg auf voller Linie: Das Radfahren war bald darauf kein Auftrag mehr und seit diesem Zeitpunkt werden sämtliche Hindernisse und Schwierigkeiten in der Familie einfach mit dem "Ich kann es-Zauber" versehen und damit zumeist auch bewältigt.
Um auch andere Kinder und Familien an diesem Zauber teilhaben lassen zu können, entwickelte sich schließlich die Idee zu einem eigenen Kinderbuch, das in Zusammenarbeit mit Wickhoffs Vater Reinhart Kerndle als Illustrator zu einem wahren Familienprojekt wurde. "Dieses ist zunächst in Form eines E-Books erschienen, aber das ist mir irgendwie für ein Kinderbuch nicht richtig vorgekommen", denkt Wickhoff an die mühsame Suche nach einem Verlag zurück. Fündig wurde die schreibende Mama schließlich bei der Edition Keiper, die an "Emma und die Federmaus" glaubte.

"Gehirn funktioniert wie Bauch-Beine-Po-Training"

Diesen Glauben an sich und an seine Fähigkeiten, versucht Wickhoff auch an ihre Tochter Emilia weiterzugeben. "Ich versuche, so oft es geht, die positiven Aspekte zu schärfen und in den Vordergrund zu holen. Unser Gehirn funktioniert im Prinzip so wie ein Bauch-Beine-Po-Training", bringt es die Werbetexterin, die sich beruflich und privat viel mit den Auswirkungen von Sprache auf unser Verhalten auseinandergesetzt hat, auf den Punkt. "Alles, was oft wiederholt wird – und das sind im besten Fall optimistische und positive Gedanken – wird gefestigt. Dadurch erlangen wir mehr Resilienz und schaffen es leichter, uns dem Leben positiv zu stellen."

Mentale Stärke in Corona-Zeiten

Das alles klingt in der Theorie sehr verlockend. Und wie gelingt das im Hause Wickhoff in Zeiten wie diesen? "Natürlich ist das auch für uns eine besondere Herausforderung und ja, die Laune sinkt auch bei uns durchaus einmal in den Keller", lacht Wickhoff, "aber wir versuchen dennoch die positiven Aspekte zu verinnerlichen, zum Beispiel, dass der Papa jetzt da ist und wir mehr Zeit zum Spielen haben." Und manchmal, ja manchmal, da erklärt auch Emilia der Mama zwischendurch die Welt: "Mama, ich will mich auch einmal so richtig ärgern können." Das ist auch gut so, denn jeder Ärger wird früher oder später vom "Ich kann es-Zauber" aufgelöst.

Zum Buch:
Emma sitzt in ihrem Kinderzimmer. Sie ist stinksauer und könnte heulen. Diese blöden Puzzlesteine wollen einfach kein ganzes Puzzle ergeben. „Das schaff ich nie“, schimpft sie und pfeffert das Puzzle in die Ecke. Furchtbar ärgerlich! Wäre da nicht Lieselotte Federmaus mit ihrer Zauberfeder, die plötzlich auftaucht und Emma beweist: Man kann alles schaffen, woran man wirklich glaubt. Nämlich mit dem „Ich kann es“-Zauber, den Emma natürlich sofort ausprobiert.
Das Buch "Emma und die Federmaus:  Der 'Ich kann es'-Zauber" ist nicht nur im Buchhandel, sondern auch online über www.federmaus.at erhältlich. So wird es bei der Edition Keiper in Graz verpackt und verschickt, und man fördert mit dem Einkauf ein kleines, familiengeführtes österreichisches Unternehmen.

Inspirationsquelle und schärfste Kritikerin: Margit Wickhoff mit ihrer Tochter Emilia
Kreatives Duo: Margit Wickhoff als Autorin mit ihrem Vater Reinhart Kerndle, der das Kinderbuch "Emma und die Federmaus" illustrierte.

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