Grazer Mobilty Lab: Jury kürt drei Sieger-Projekte

Das "Park2Park"-Konzept stammt ursprünglich aus den USA.
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  • Das "Park2Park"-Konzept stammt ursprünglich aus den USA.
  • Foto: Cesar Rubio/v2com newswire
  • hochgeladen von Roland Reischl

Stadt, Land und Bund haben das Grazer "Mobility Lab" im Frühjahr aus der Taufe gehoben: Mt dem Auftrag, innovative, zukunftsweisende Verkehrsprojekte zu finden und auch (zumindest testweise) umzusetzen. Den ersten großen Wurf dazu darf die WOCHE exklusiv präsentieren – eine Jury hat aus über hundert eingereichten Projekten von Bürgern, Organisationen und Unternehmen drei ausgewählt – deren Realisierung wird nun überprüft.

Die drei Sieger:

Platz 1: "Park2Park", Verein M21 International
"Von einem Parkplatz zu einem Park" lautet das Motto des Wiener Vereins. Die Idee dahinter ist es, mit einem modulartigen System einen Parkplatz innerhalb kürzester Zeit in eine grüne Insel, einen Aufenthaltsort, einen Spielplatz zu verwandeln. Großer Vorteil: Es ist keine dauerhafte Lösung, sondern könnte für Straßenfeste, an Wochenenden oder in den Abendstunden aufgebaut werden und danach wieder in einen Parkplatz zurückverwandelt werden.

Platz 2: Der "Biketower", Firma "mmciteplus"
Die "Bienengarage" für Autos hat ja in Graz für viel Polarisierung gesorgt, das tschechische Unternehmen "mmciteplus" kommt ebenfalls mit einem "Garagen-Turm" an: Allerdings sollen dort ausschließlich Fahrräder abgestellt sowie Räder und E-Bikes zum Verleih angeboten werden. Die Vorteile: Sichere Verwahrung des Zweirads und eine optisch ansprechende Innennstadtlösung für einen Fahrrad-Parkplatz.

Platz 3: "Carry Larry", Studenten der TU Graz

Die Grazer Dominik Novak und Michael Wild, beide Maschinenbau-Studenten haben mit ihrem Team ein kleines, feines Transportfahrzeug entwickelt, mit dem man innerstädtische Gütertransporte ohne große Kosten und vor allem ohne Umweltbelastung abwickeln könnte. Sympathischer Name für den bereits vorhandenen Prototypen: "Carry Larry", also ein "Beförderungs-Larry".

Die Jury, unter anderem besetzt mit Verekhrsplanern aus Stadt und Land, der FH Joanneum sowie Experten der Holding hatte keinen leichten Job, ingesamt hatten es zehn Projekte ins Finale geschafft, darunter auch ein Rad-Highway, Carsharing-Modelle, ein autonomes Ringsystem oder gänzlich neu designte Bushaltestellen mit Mehrfachnutzung. "Mobility Lab"-Verantwortlicher Andreas Solymos war entsprechend begeistert: "Wir haben unglaublich viele und spannende Vorschläge bekommen, vor allem die Grazerinnen und Grazer haben sich da massiv eingebracht." In einem zweiten Schritt werde man sich nun um eine Umsetzung der drei Siegerprojekte bemühen.

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