Holding Graz: Mur und Mobilität im Mittelpunkt

"Die Stadt braucht ganz neue Mobilitätskonzepte", ist Holding-Chef Wolfgang Malik überzeugt.
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Die schlimmsten Winter-Turbulenzen sind überstanden, der Blick des Holding Graz-Vorstandschefs Wolfgang Malik ist in die Zukunft gerichtet, die zukunftsfähige Ausrichtung de Stadt Graz – und damit eng verbunden jene seines Unternehmens – sind dabei Anliegen.

Neue Mobilitätskonzepte finden

Ganz obenauf rangiert dabei für Malik das Zauberwort "Mobilität": "Irgendwann werden wir auch mit dem Ausbau von Bus und Bim an die Grenzen der räumlichen Möglichkeiten stoßen. Deshalb sind wir gefordert, jetzt über ganz neue Konzepte nachzudenken." Konzepte, die den Verkehr von der Straße wegbringen, denn dort sei der Platz limitiert. Es gehe aber auch um "digitale Mobilität": "Welche Dinge kann ich möglicherweise online erledigen, wie kann ich mir durch die virtuelle Welt reale Wege ersparen", denkt Malik nach vor. Kommunikation mit Hologrammen, Videokonferenzen, digitale Behörden – alles längst keine Zukunftsmusik mehr.

Mur macht Meter

Zügig voran gehen auch die Bauarbeiten des Murkraftwerks und des damit verbundenen "Zentralen Speicherkanals" (ZSK), einem "unverzichtbaren Projekt" der Holding, wie Malik allen Kritikern zum Trotz anmerkt. "Die Chance, die wir hier haben, wird leider noch viel zuwenig gesehen: Es entsteht da ein ganz neuer, aufgewerteter Lebensraum für Graz", ist Malik überzeugt. Hier spielt vor allem der Zeitfaktor eine große Rolle: "Wir haben jetzt bis zur Fertigstellung ein Zeitfenster, in dem alle Planungen laufen. Jetzt haben wir Baumaschinen und alles andere vor Ort. Wenn Kraftwerk und Speicherkanal fertig sind, sollten auch alle anderen Maßnahmen abgeschlossen sein", so Malik. Das wird Mitte/Ende 2019 soweit sein, dann sollten Highlights wie eine Badebucht bei der Seifenfabrik, eine Seichtwasserfläche beim Augarten, fünf Anlegestellen für Schiffe und ein begleitendes Gastro-Konzept vor der Fertigstellung stehen.

Seilbahn für Graz

Zum "Lebensraum Graz" gehört für Malik auch der Plabutsch. "Wir stoßen beim Freizeitparadies Schöckl immer wieder an Kapazitätsgrenzen, Graz kann ein zweites Naherholungsgebiet gut brauchen." Mitte dieses Jahres wird die Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse präsentieren, dann sollen Seilbahn, Wiederbelebung Thalersee und einiges mehr in die Spur gebracht werden.

Stärker werden

Nicht vergessen werden soll der Blick nach innen, vor allem im Hinblick auf die digitale Zukunft: "Wir müssen die Datensicherheit am Radar haben und parallel die Mitarbeiter digital noch fitter machen. Und damit auch für unsere Kunden noch attraktiver werden." Kundenvorteile sind dabei die eine Stoßrichtung, eine wesentliche Bedeutung kommt auch dem Beteiligungsmanagement zu: "Strategische Partner haben uns schon in den letzten Jahren immer stärker gemacht, wir haben in der Außenwerbung, der Energie- und der Abfallwirtschaft gute Erfahrungen gemacht." Deshalb, so Malik, seien solche Partnerschaften auch in anderen Unternehmensbereichen, zum Beispiel bei Flughafen oder Citycom nicht ausgeschlossen.

Autor:

Roland Reischl aus Graz

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